Ökumenische Hospizgruppe bietet Letzte-Hilfe-Kurs in Kalkum an
Wie das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende gelingen kann, vermittelt die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth in einem Letzte-Hilfe-Kurs. Der Kurs findet am Freitag, 6. November, von 16 bis 20 Uhr an der Oberdorfstraße 31 in Kalkum statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Kursleitung will das vermitteln, was die Veranstalter das „kleine 1x1 der Sterbebegleitung“ nennen. „Einen Erste-Hilfe-Kurs haben wir alle schon einmal im Leben gemacht“, heißt es im Begleitmaterial. Dem Thema Krankheit und Sterben begegne dagegen jeder Mensch zwangsläufig, sei es bei einem Nachbarn, einem Kollegen oder im eigenen Familienkreis. Umso wichtiger sei es, in solchen Situationen vorbereitet zu sein, um sich sicherer zu fühlen und weniger Angst zu haben.
Der Kurs besteht aus vier Modulen zu jeweils 45 Minuten und wird an einem Nachmittag oder Abend durchgeführt. Die Module tragen die Titel „Sterben als ein Teil des Lebens“, „Vorsorgen und entscheiden“, „Leiden lindern“ und „Abschied nehmen“. Die Teilnehmer sprechen dabei über die Normalität des Sterbens, über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie über mögliche Beschwerden im Sterbeprozess und deren Linderung. Die Moderation übernehmen erfahrene und zertifizierte Kursleitende aus der Hospiz- und Palliativarbeit.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die sich über Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen, und wendet sich an Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Betriebe. Letzte Hilfe ist ein Teil von Last Aid International. Weitere Informationen gibt es unter www.letztehilfe.info. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bei der Ökumenischen Hospizgruppe Kaiserswerth unter Telefon 0211 4054492 oder per E-Mail an kontakt@hospiz-kaiserswerth.de an.
Veranstaltungen
Letzte-Hilfe-Kurs „Am Ende wissen, wie es geht“
Erwähnte Adressen
Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth Angermund ⋅ Kaiserswerth ⋅ Kalkum ⋅ Lohausen ⋅ Wittlaer e.V.
Oberdorfstraße 31, 40489 Düsseldorf