Besuchergruppe aus dem Duisburger Süden besuchte Petra Vogt im Landtag
Einblicke in die Arbeit des nordrhein-westfälischen Landtags erhielten vor kurzem etwa 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Duisburger Süden. Sie erlebten im Plenum eine sehr emotionale Debatte über den „Betrug zum deutschen Pass beziehungsweise dauerhaften Aufenthaltstitel“ und diskutierten anschließend mit der Duisburger Landtagsabgeordneten Petra Vogt.
Nach Sicherheitscheck und einem Einführungsfilm ging es für die Besuchergruppe, die hauptsächlich aus Mündelheim, Serm und Rahm stammte, auf die Zuschauertribüne im Plenarsaal. Unter anderem konnten sie die Aussagen von Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, am Rednerpult verfolgen.

Petra Vogt begrüßte die Duisburger „in meinem Wohnzimmer“, dem Sitzungsraum der CDU-Fraktion. Das sei nicht selbstverständlich, aber hier fühle sie sich am wohlsten. Jeden Dienstag kämen hier alle CDU-Abgeordneten zur Fraktionssitzung zusammen. Ihr Platz sei in der hintersten Reihe, sodass sie einen guten Überblick habe. Im Sommer 2025 rückte sie in den Landtag nach und freut sich seitdem, nun wieder einen besonders schönen und spannenden Arbeitsplatz zu haben.
Am Rande des Plenums gebe es während der Sitzungstage viel zu besprechen. Deshalb seien die Sitze der Abgeordneten nicht immer belegt. Innerhalb der NRW-Regierung führten die Vertreter von CDU und Grünen zunächst interne Gespräche und fänden Kompromisse. Mit denen gingen sie dann nach außen. „Einen Kompromiss zu finden, ist eine hohe Kunst“, erläuterte sie. Derzeit sei es schwierig für die politische Mitte, vernünftige Arbeit abzuliefern. Die Bürgerinnen und Bürger würden zu Extremismus neigen. Petra Vogt plädierte dafür, vernünftig miteinander zu reden und umzugehen.
Am Ende des Gesprächs bedankte sich Ratsherr Wolfgang Schwertner für die Einladung. Als Vorsitzender des Ortsverbands Mündelheim/Ehingen/Serm hatte er die Fahrt organisiert.
