Eisenblätter stellt sein neues Album „Blumen & Beton“ im Bezirksamt Süd vor
Schon früh nahmen seine Eltern Philipp Eisenblätter mit zu Konzerten, etwa zu den Rolling Stones. So entstand seine tiefe Verbundenheit zur Musik. Heute komponiert der gebürtige Huckinger seine Songs selbst. Mit Gitarre und Stimme steht er auf der Bühne – so wie am Samstag, 24. Oktober, im Bezirksamt Duisburg-Süd. Hier präsentiert er an diesem besonderen Konzertabend seine neue CD „Blumen & Beton“. Das stimmungsvolle musikalische Erlebnis beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
„Mit 16 Jahren habe ich meinen ersten eigenen Song geschrieben“, blickt der 41-Jährige im Gespräch mit NORDBOTE.de zurück. Zunächst in englischer Sprache, später dann in deutscher: „In meiner Heimatsprache kann ich mich besser ausdrücken.“ Bevor er sich beruflich ganz der Musik widmete, absolvierte er nach seinem Abitur am Mannesmann-Gymnasium eine Ausbildung zum Speditionskaufmann und arbeitete in der Logistik eines Blockwalzwerks. In der Corona-Zeit legte er seinen Schwerpunkt schließlich auf die Musik. Gestärkt habe den Duisburger die Zusammenarbeit mit „Stoppok“. Er durfte ihn auf seiner Tour begleiten und ihn supporten. Weitere musikalische Vorbilder sind Bob Dylan, Element of Crime und Neil Young.

2017 kam sein erstes Album heraus, auf dem auch das „Duisburg-Lied“ ist. „Das hat mir Aufmerksamkeit und Bekanntheit gebracht“, freut sich Philipp Eisenblätter. Während der Pandemie erstellte er zwei weitere Alben, die – wie auch das aktuelle – in seinem Elternhaus in Huckingen produziert wurden. Auf dem Cover heißt es dazu: „Produziert, gemixt und gemastert by Davy.“
Besonders gerne spielt der Musiker auf einer Wandergitarre aus den 1930er Jahren. „Diese hat meinem Schwiegervater Heinz Vogt gehört, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.“ Ein Foto von ihm als Jugendlicher ist der Mittelpunkt des aktuellen Covers – mit seiner Wandergitarre. Dieses Instrument hat Eisenblätter, der den Look und den Life-Style der 1970er Jahre mag, vor Kurzem restaurieren lassen. „Es hat einen besonderen Klang und ist sehr vielseitig“, schwärmt er. Er benutzt die Gitarre häufig in seiner Wohnung in Neudorf, wo er seit ein paar Jahren lebt – etwa in der Küche oder im Musikzimmer.

„Blumen & Beton“ ist das fünfte Album des Musikers. Er selbst würde es als „Sommer“ bezeichnen, wenn er die Alben in Jahreszeiten betrachten würde. Der Singer und Songwriter verknüpft verschiedene Genres: „Antagonien, die einander doch bedingen – kein Tod ohne Leben, kein Tag ohne Nacht, kein Schatten ohne Licht – Eisenblätter zeigt in einer musikalischen Umarmung dieser Gegensätzlichkeiten, wie das Leben sich seinen Weg bahnt“, heißt es auf seiner Website. Pop- und Rock´n´Roll-Klänge sind ebenso zu hören wie knallige Beats sowie Melodien, die im Ohr bleiben.
Die neuen Songs werden von Kritikern als eingängig und poppig beschrieben, ohne die eigene Handschrift zu verlieren. Darüber können sich die Konzertbesucher im Bezirksamt Süd am 24. Oktober selbst überzeugen.