Kommentare

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am Dienstag, 12.05.2026
von Thomas Müller
Es ist nun mal so, dass der Rückbau der alten B8 mit der Genehmigung und Feststellung der B8n einherging. Ohne Rückbauverpflichtung wäre der Bau (so) nicht genehmigt worden. Das ist eben die Rechtslage. Die kann man nicht einfach ignorieren oder umdrehen. Es ist wie es ist. Davon abgesehen gebe ich "DL_Anwohner" vollkommen Recht und kann seine Sicht absolut nachvollziehen. Der absolut überwiegende Teil des Verkehrs zwischen Huckingen Anschlussstelle B524 und Froschenteich ist ("illegaler") Durchgangsverkehr. Nur ein kleiner Teil sind Kunden des Apfelparadieses. Und die würden ja korrekterweise auf dem gleichen Weg zurück fahren, auf dem sie auch gekommen sind. Nur so ist die "Anlieger-Fahrt" rechtens. Ob das so ist, lasse ich mal dahingestellt. Auch hier kommen vor allem aus dem Düsseldorfer Norden massig Fahrzeuge die entweder direkt zu Edeka Angerbogen fahren, oder auf dem Weg dorthin einen Zwischenstopp beim Apfelparadies machen.
am Freitag, 08.05.2026
von Uwe Sander
Das gesamte Schienennetz der Rheinbahn ist für mich nicht richtig durchdacht worden. Man baut neue Tunnel, z.B. Wehrhahnlinie, Flughafenstrecke und der Flaschenhals in der Kaiserswerther Strasse wird immer nur politisch und vollmundig angesprochen, und wann der Tunnel Bypass???? Dabei ist dieser für mich von 1. Priorität, besonders bei Messen und Veranstaltungen in der Arena. Die Verbindung zum Flughafen Fernbahnhof müsste mit zum 1. Bauabschnitt gehören, um auch von dort zur Messe / Arena zu gelangen, aber man hat sich ja anderweitig entschieden. Habe schon oft hier meine Meinung dazu geschrieben, aber wenn Verkehrsamateur hierzu was schreiben kommt man sich oft verarscht vor.
am Mittwoch, 06.05.2026
von DL_Anwohner
Danke für die ausführliche Stellungnahme. Ein paar sachliche Anmerkungen dazu. Das Apfelparadies liegt im Bereich der Abfahrt Huckingen, also am südlichen Ende der Strecke. Die viel beschriebene Verengung, die Sie als gefährlich empfinden, befindet sich aber im Bereich Froschenteich, also am nördlichen Ende. Wer als wöchentlicher Apfelparadies-Kunde kommt und wieder geht, fährt diesen problematischen Abschnitt für seinen Einkauf eigentlich gar nicht, insbesondere wenn er z.B. aus Angermund kommt. Was genau ist also die persönliche Betroffenheit, aus der heraus diese Kritik formuliert wird? Zum Argument, Anwohner seien dorthin gezogen als die Straße noch Bundesstraße war: Das trifft auf einen verschwindend kleinen Teil der heutigen Anwohner zu. Die B8n besteht seit über 15 Jahren. Die große Mehrheit der Menschen, die heute an der Duisburger Landstraße wohnen, ist bewusst an eine Anliegerstraße gezogen, auf der Durchgangsverkehr verkehrsrechtlich nicht zugelassen ist. Den Wunsch nach mobilen Blitzern teile ich, feste Messpunkte wären langfristig die wirksamere Lösung.
am Mittwoch, 06.05.2026
von DL_Anwohner
Danke für die Rückmeldung, lassen Sie mich die drei Punkte kurz einordnen. Erstens: 1,5 km Umweg auf einer Bundesstraße, die genau für diesen Zweck gebaut wurde, ist kein Argument gegen den Rückbau, sondern dessen Begründung. Die B8n wurde vor mehr als 15 Jahren fertiggestellt und übernahm seitdem exakt diese Funktion. Der Rückbau der alten Trasse ist die planmäßige Konsequenz, kein politischer Willkürakt. Zweitens: Dass „die meisten" Autofahrer Tempo 50 einhalten, deckt sich leider nicht mit der Alltagswahrnehmung derjenigen, die hier nicht einmal wöchentlich vorbeifahren, sondern täglich wohnen. Ich nehme zur Kenntnis, dass die Wahrnehmung unterschiedlich ist und verweise auf die Lösung: Messpunkte schaffen Fakten, nicht Meinungen. Drittens, und das ist der entscheidende Punkt: Wer bewusst an eine Anliegerstraße zieht, zieht eben an eine Anliegerstraße. Die Klassifizierung dieser Straße als solche hat rechtliche Konsequenzen: Der überwiegende Teil des Durchgangsverkehrs ist hier schlicht nicht zulässig. Das ist keine Frage der persönlichen Vorliebe, sondern der StVO.
am Dienstag, 05.05.2026
von Marlies Hoffmann-Bruns
Sorry, der Umweg Richtung Huckingen beträgt 1,5 km. Die meisten Autofahrer halten die Geschwindigkeit 50 ein. Die meisten Anwohner sind bewusst dorthin gezogen und kannten die Straße vorher.
am Montag, 04.05.2026
von Uwe Sander
Die dafür zuständigen Verantwortlichen des Bauträgers müssten mit Ihren privaten Einkommen und Vermögen in Regress genommen werden!!!! Leider wird es dazu vermutlich nicht kommen um mögliche politische Entscheidungen ehrlich und offen zuzugeben!!!! An vielen anderen Strassen wäre das hier rausgeschmissene Geld besser anzulegen. Kreuzungen zu Kreisverkehren umbauen, u. a. Zufahrt B8n am Froschenteich.
am Sonntag, 03.05.2026
von Marnie Vohmann
Verehrter Herr Schwartmann Schließe mich Ihren Worten voll und ganz an!!
am Sonntag, 03.05.2026
von Daniel Schwartmann
Es ist in Zeiten von Mega-Schulden und angeblicher Geldknappheit eine völlige Geldvernichtung, eine funktionierende Landstraße im Top-Zustand zurückzubauen. Ich bin regelmäßiger Kunde des Apfelparadies und fahre diesen Weg daher einmal die Woche. Der Rückbau auf dem jetzigen Abschnitt hat die Strecke gefährlicher gemacht, nicht sicherer, da zwei Autos kaum noch aneinander vorbeikommen. Für den geringen Verkehr soviel unsinniges Geld in die Hand zu nehmen, ist einfach Wahnsinn. Man hätte das auch locker mindestens 10+ Jahre schieben können, wenn vielleicht mal größere Sanierungsarbeiten angestanden hätten, die Straße ist aber derzeit in einem Top-Zustand. Den sehr wenigen Anwohnern an der Strecke sei auch gesagt, dass sie dorthin gezogen sind, als diese Straße eine Bundesstraße mit einer einstelligen Nummer gewesen ist und das Einhalten von Temporegeln kann man durch mobile Blitzer deutlich preiswerter erreichen. Ich hoffe immer noch, dass jemand in letzter Minute die Reißleine zieht und den weiteren Rückbau anhält und das Geld einfach einspart oder in sinnvollere Themen verlagert (Schulen?, Innenstadtstraßen?, Rheinbahn?, Innovation?, Digitalisierung?).
am Sonntag, 03.05.2026
von Daniel Schwartmann
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Sanierung "wie geplant voran geht". Warum hat man die Böschung nicht vorher angefangen. Die neue Asphaltbahnen werden gerade wieder mit Schutt und Erde zugedeckt, die ihnen bestimmt nicht gut tun. Es sieht eher so aus, als ob man irgendetwas vergessen hatte und jetzt wieder einen Schritt zurück macht. Die Umleitungen laufen mal von links nach rechts und von rechts nach links. Das sieht alles eher zufällig als geplant und koordiniert aus und läuft seit gefühlten Ewigkeiten. Und die "Sperreritis", die sich seit einigen Jahren rasant verbreitet hat und die anfänglich für Ausnahmefälle und kurze Sperrungen gedacht war, um gegenüber z.B. Nachtbetrieb schneller und effizienter zu sein, hat sich generell in ein für die Baufirmen und Behörden bequemes "alles wird gesperrt" und "für lange Zeiträume" entwickelt. Und die buckelige Fahrbahn nördlich zwischen Wedau und Buchholz lässt schon erahnen, dass nach verspäteter Fertigstellung des jetzigen Teils das ganze Drama etwas nördlich weitergeht. Aber 2070 ist bestimmt alles wieder gut!
am Sonntag, 03.05.2026
von Christoph Herrmann
Leider ist die Geschwindigkeit mit der dieses Projekt voranschreitet einfach nur noch lächerlich. Und für die beteiligten Verantwortlichen der öffentlichen Hand ist der Zustand „alles gut ausgeschildert und mit vielen Warnbaken versehen“ offenbar gleichwertig mit „Arbeit erledigt und fertig“. Eigentlich ein Sinnbild für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, direkt vor unserer Haustür.

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