Sascha Dorday soll Technologiezentrum Wedau als Geschäftsführer leiten
Das Technologiezentrum Wedau (TZW) bekommt einen hauptamtlichen Geschäftsführer. Diese Aufgabe soll Sascha Dorday übernehmen, vorbehaltlich der Zustimmung des Rats der Stadt Duisburg am Montag, 30. November. Mit ihm beginnt die Umsetzungsphase des Vorhabens, in der das TZW auf dem Gelände des Technologiequartiers Wedau gebaut und in Betrieb genommen werden soll.
„Mit Sascha Dorday gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten, der das Technologiezentrum Wedau entscheidend voranbringen wird. Nach der Auszeichnung mit dem Regionalsiegel im 5-Standorte-Programm stärken wir mit ihm die Umsetzungskraft des Vorhabens, gehen die Gebäudeerrichtung an und bauen gleichzeitig strategische Partnerschaften aus, um viele Nutzer für das Technologiezentrum gewinnen zu können“, erklärt Michael Rüscher, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg und bisheriger nebenamtlicher Geschäftsführer des TZW, in einer Pressemitteilung der Stadt Duisburg.
Dorday ist Diplom-Geograph und arbeitet seit rund zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und öffentlicher Verwaltung. Zuletzt leitete er seit 2022 die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH, wo er Verantwortung für Mitarbeitende und Budget trug. Dabei sammelte er im Rahmen des 5-Standorte-Programms Erfahrungen bei der Umsetzung strukturwirksamer Projekte. Zuvor führte er die Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH, wo er unter anderem das Gründer- und Innovationszentrum „Start-up Planet Sindelfingen“ initiierte. Dorday ist zudem ausgebildeter systemischer Business Coach und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verbands der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften.

„Das TZW steht für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Duisburg. Hier entstehen unter dem Eindruck eines intensiven Strukturwandels neue Perspektiven für Innovation, Technologieentwicklung und wirtschaftliche Transformation. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Gesellschaftern sowie Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft ein leistungsfähiges Team aufzubauen und die nächsten Entwicklungsschritte aktiv zu gestalten, damit das TZW und die Stadt Duisburg als Innovationsstandort weiter an Profil gewinnen“, sagt Dorday.
Die TZW GmbH soll auf dem Areal der alten Richthalle der Deutschen Bahn im Zentrum des Technologiequartiers Wedau entstehen https://nordbote.de/soeren-link-begruesst-die-foerderempfehlung-von-93-millionen-euro-fuer-das-technologiezentrum-wedau-99786913 Als Innovations- und Transferplattform soll das TZW technologieorientierte Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und wissenschaftliche Partner zusammenführen, mit Schwerpunkten in den Zukunftsfeldern Smart Engineering, Data Technology und Clean Industry. Vorgesehen sind Büro-, Labor-, Werkstatt- und Veranstaltungsmietflächen auf etwa 16.600 Quadratmetern.