Cantemus überzeugte beim Herbstabend „Himmelsnah und Erdverbunden“
Die Chorgemeinschaft Cantemus hat am Sonntag, 11. Oktober, zu ihrem musikalischen Herbstabend in den Gemeindesaal der Pfarrkirche St. Hubertus in Rahm eingeladen. Unter dem Titel „Himmelsnah und Erdverbunden“ bot der Chor ein Programm aus geistlichen und weltlichen Liedern und lud das Publikum anschließend zu Geselligkeit bei Speise und Trank ein. Der Saal konnte die Menge der Zuhörer kaum fassen.
Die Konzertreihe begann vor zwei Jahrzehnten als „Sommerabend mit Musik“ und hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend in den Herbst verschoben. Der Grundgedanke blieb gleich, nämlich der musikalisch interessierten Nachbarschaft ein vielfältiges Chorprogramm zu bieten.

Ihr umfangreiches Programm teilte die Chorgemeinschaft in fünf Blöcke, Komponisten aus vier Jahrhunderten kamen zu Gehör. Zu hören waren der italienische Barockmusiker Francesco Durante und Joseph Haydn, von dem mit „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ der bekannteste Chor aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ erklang. Am anderen Ende der Zeitreise standen Reinhard Mey und das „Blue Moon“ von Richard Rodgers. Mit „Scarborough Fair“, „Greensleeves“, dem französischen Volkslied „Au clair de la lune“ sowie Liedern aus Lateinamerika und Schweden spannte sich ein breiter Bogen. Den Schluss bildete ein Teil des Schöpfungsoratoriums „… und dann war Licht“ von Thomas Gabriel. Als Solistin des Abends spielte Tetiana Muchychka Akkordeon. Die junge Musikerin aus der Ukraine brachte Werke von Pachelbel, Mendelssohn, Rachmaninow und Galliano zu Gehör.

Die Leitung lag in den Händen von Chorleiter Franz-Josef Reidick, der zusammen mit der Chorvorsitzenden Eva Schmitz die einzelnen Werke vorstellte und kommentierte. Der langanhaltende Beifall im vollen Saal erfreute Chor und Solistin. Das Publikum sprach dem selbstgemachten Buffet zu, und ein erfreuliches Spendenaufkommen ermutigt Cantemus, die Reihe auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.

