Jonas überzeugt BV-Mitglieder: Dirtbike-Jumppark soll geprüft werden
Den Dirtbike-Jumppark in Ratingen-Hösel findet Jonas richtig toll. So toll, dass er mit anderen Jugendlichen eigenständig den Kontakt zu den Jugendkümmerern im Duisburger Süden gesucht hat, um eine ähnliche Anlage für Mountainbiker hier zu ermöglichen. Die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Süd lobten das Engagement der Jugendlichen in ihrer Sitzung am 3. September und stimmten einmütig dafür, dass der Oberbürgermeister die Machbarkeit dieses Projekts prüfen soll.
Selbstbewusst stellte Jonas die Idee den Kommunalpolitikern vor. Er beschrieb den Weg, wie er mit Hilfe von KI herausgefunden hat, an wen er sich wenden musste. Die Jugendkümmerer in der BV, Hendrik Schulze (SPD) und Simon Leesen (Junges Duisburg) nahmen sich Zeit für ihn und erarbeiteten einen Antrag. Ziel eines Dirtbike-Jumpparks ist es, den Individualsport im Stadtbezirk zu stärken. Einfach rauf aufs Rad und losfahren.

„Ein Dirtbike-Jumppark stellt eine speziell für Mountainbike-Nutzung ausgelegte Anlage mit unterschiedlichen Abfahrten, Rampen sowie Sprungmöglichkeiten dar und bietet insbesondere jungen Menschen Raum zur sportlichen Betätigung und Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten“, heißt es in der Vorlage. „Die Ausübung dieses Sports trägt zur Förderung der körperlichen Fitness sowie der motorischen Geschicklichkeit bei. Zugleich fügt sich ein entsprechendes Angebot sinnvoll in das Leitbild der Sportstadt Duisburg ein und stellt eine zeitgemäße Ergänzung bestehender Sport- und Freizeitangebote dar.“ Er biete die Chance, „niedrigschwellige und frei zugängliche Freizeitangebote im öffentlichen Raum auszubauen. Insbesondere für Jugendliche, die nicht an vereinsgebundenen Sportangeboten teilnehmen, schafft ein solcher Ort eine attraktive Möglichkeit zur sinnvollen Freizeitgestaltung und trägt somit präventiv zur Vermeidung von Bewegungsmangel sowie sozialer Isolation bei.“
Die Kernzielgruppe, also sportbegeisterte Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, soll zunächst befragt und auch beteiligt werden. Die Umsetzung eines solchen Projekts eröffne die Möglichkeit, innovative Beteiligungsformate mit Jugendlichen zu erproben und weiterzuentwickeln. Die frühzeitige und aktive Einbindung der Zielgruppe in Planung, Umsetzung und Pflege stärke demokratische Kompetenzen sowie das Verantwortungsgefühl für den eigenen Stadtteil und fördere die Identifikation mit kommunalen Entscheidungsprozessen.