Ehrenamt gewürdigt: Ehrennadeln für Klaus Drechsler und Heiner Lambertz
Wie wichtig ehrenamtliche Arbeit im Duisburger Süden ist, wurde am Donnerstagabend, 17. September, im Bezirksamt deutlich: In einem festlichen Rahmen überreichten Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske und Oberbürgermeister Sören Link Ehrennadeln an Klaus Drechsler und Heiner Lambertz. Beide sind seit vielen Jahren vor allem in ihren Bürgervereinen aktiv.
Diese Auszeichnung, die seit 2024 vergeben wird, unterstreiche den Respekt und die Anerkennung für das Ehrenamt, so der OB. „Wir sehen eure vorbildliche Arbeit.“ Er ermunterte beide, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin zu engagieren – „genau das brauchen wir in Duisburg.“

Seit 1959 lebt Klaus Drechsler in Mündelheim. Wie Beate Lieske unterstrich, habe er dort früh Verantwortung übernommen, habe als Betreuer und Trainer im TuS wichtige Punkte gemacht. 1997 trat er in den Bürgerverein Mündelheim ein und war bereits nach einem Jahr Kassierer. Seit 2001 führte er den Verein als Vorsitzender, im vergangenen Jahr trat er in die zweite Reihe zurück.
Er begleite weiterhin viele Themen kritisch: Uerdingen, die never-Ending-Story des Deichbaus, Kiesabbau im Rheinbogen, Glasfaser-Ausbau und Rhine-Clean up. Weiterhin sei er im Verband der Duisburger Bürgervereine aktiv. Zusätzlich ist er seit 2004 im Kuratorium des Malteserstifts St. Sebastian, kümmert sich um die Mieterbelange Im Bonnefeld und unterstützt das Reparaturteam von St. Dionysius.

Dass sich das Denkmal in Ehingen im Besitz des dortigen Bürgervereins befindet, sei Heiner Lambertz zu verdanken. „Damit wurde ein bedeutendes Stück Geschichte und Identität des Ortsteils dauerhaft gesichert“, so Beate Lieske. Unter seiner Federführung sei es schön restauriert worden und komme besonders bei den jährlichen Veranstaltungen zum Volkstrauertag zum Tragen.
Seit 2008 führte er den Bürgerverein. Die Bezirksbürgermeisterin betonte, dass Heiner Lambertz dafür gesorgt habe, dass der Straßenstrich von der Mündelheimer Straße seit 2015 verboten ist. Weiterhin habe er sich um Fragen des Nahverkehrs, Lärm- und Verschmutzungsprobleme im Zusammenhang mit HKM, Grundstücksangelegenheiten sowie Themen rund um Parken und Campen gekümmert. Jetzt liege ihm der Erwerb des Feuerwehrhäuschens besonders am Herzen, und seine Beharrlichkeit sei bestens bekannt. Hier werde alles gefeiert, was es im Ort zu feiern gebe. Die Besonderheit: Man trinkt Schnaps aus einem Glas. „Du stehst für einen sachlichen, respektvollen Umgang miteinander und für die Überzeugung, dass man unterschiedliche Interessen nur dann zusammenbringen kann, wenn man miteinander spricht und einander zuhört.“
Nach der Übergabe der Urkunden, Ehrennadeln und Blumensträuße nutzen alle die Gelegenheit, sich auszutauschen. Zur Stärkung gab es leckere Häppchen, für die Musik sorgte Jupp Götz.



