Im Park der Kaiserswerther Diakonie entsteht zum 190. Jubiläum ein Impulsweg
Sieben Stelen mit QR-Codes stehen jetzt im Park der Kaiserswerther Diakonie an der Alten Landstraße 179 in Kaiserswerth. Wer einen der Codes mit dem Smartphone scannt, hört einen Audio-Impuls, wahlweise eine Achtsamkeitsübung oder einen Gedanken der Kaiserswerther Schwesternschaft, jeweils eingeleitet durch eine kurze historische Einordnung des Standorts. Der Impulsweg ist das bleibende Zeichen zum 190-jährigen Bestehen der Kaiserswerther Diakonie, die auf die Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahr 1836 zurückgeht. Das teilt die Kaiserswerther Diakonie mit.
Initiiert hat das Projekt Alexandra Mertens. Gedacht ist der Weg in erster Linie für die rund 3.300 Mitarbeitenden, die ihn in Pausen oder nach Feierabend nutzen können. Offen steht er ebenso Besucherinnen und Besuchern, Gästen sowie Patientinnen und Patienten des Florence-Nightingale-Krankenhauses. Die Stelen verteilen sich über das Parkgelände, einige stehen nahe am Krankenhaus, andere näher an der Hauptverwaltung, sodass Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen kurze Wege haben.

„Selbstfürsorge und ein achtsamer Umgang mit den eigenen Ressourcen sind wichtig, um mental und körperlich gesund zu bleiben. Der Weg soll eine kleine Anregung dazu geben, sich Zeit für Pausen und Achtsamkeit zu nehmen. Ich freue mich, dass die Kaiserswerther Diakonie als Arbeitgeberin dieses Projekt ermöglicht“, sagt Mertens.
Vier Achtsamkeitsübungen hat Prof. Dr. Tomke Gerdes verfasst und selbst eingesprochen. Seit 2025 lehrt sie Teilhabe und Inklusion in der Sozialen Arbeit an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, 2024 schloss sie am Institut für Achtsamkeit in Köln die Weiterbildung zur Achtsamkeitslehrerin ab. „Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit bewusst, achtsam und ohne Urteil auf den gegenwärtigen Moment zu richten. Regelmäßige Achtsamkeitspraxis kann dabei helfen, Stressreaktionen zu erkennen, gelassener mit belastenden Situationen umzugehen und die Lebensfreude zu stärken“, erklärt Gerdes.
Zwei Impulse stammen von Pfarrerin Dr. Katrin Stückrath, der Leiterin der Kaiserswerther Schwesternschaft. „Bei den Impulsen der Kaiserswerther Schwesternschaft geht es uns ums Teilen des diakonischen Gedankens, bei dem die Fürsorge für andere Menschen im Mittelpunkt steht. Kleine Pausen im Einklang mit den verschiedenen Orten sollen dazu anregen, seinen Gedanken bewusst Raum zu geben und eine Auszeit vom Trubel des Alltags nehmen“, sagt sie. Die historische Einordnung zu Beginn jedes Impulses spricht Prof. Dr. Norbert Friedrich, Leiter der Fliedner-Kulturstiftung.
Die Audio-Dateien lassen sich jederzeit anhalten und fortsetzen, jeder Impuls steht für sich, eine feste Reihenfolge gibt es nicht. Vorerfahrung braucht niemand. Weitere Informationen unter www.kaiserswerther-diakonie.de/impulsweg.