Zum Abschluss der Schützensaison: Festlicher Diözesanempfang im Steinhof
Majestäten aus vielen Teilen Deutschlands haben sich am Freitagabend, 24. Oktober, im Steinhof getroffen. Für den Diözesanverband Essen richtete erneut die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Huckingen diesen Abend des Bundes der historischen deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) aus. Zum feierlichen Abschluss der Schützensaison waren auch Hochmeister Max Freiherr Spies von Büllesheim aus dem Kreis Heinsberg und Bundeskönig Felix Danz nach Huckingen gekommen.
Kanpp 400 Schützen feierten gemeinsam in der großen Festhalle. Zu den zahlreichen Königspaaren der Diözese Essen gesellten sich beispielsweise auch Majestäten aus Trier, Paderborn, Münster, Köln und Aachen. Im Mittelpunkt stand dabei der gesellige Austausch. Für Musik sorgten unter anderem der Spielmannszug Wanheimerort, die Niederrheiner Gipfelstürmer sowie ein DJ.

Während die Königspaare erst im Laufe des Abends alle gemeinsam auf die Bühne geholt wurden, traten die jugendlichen Majestäten früh auf. Für viele war es ein sehr emotionales Erlebnis, sich vor so vielen Menschen vorzustellen. Nette Worte von Hendrick Schulze aus Buchholz als stellvertretender Diözesanjungschützenmeister und Beifall als Anerkennung halfen schnell über diese Hürde hinweg. Mit dabei waren unter anderem auch Oliver Kreische (Diözesanbundesmeister Essen), sein Stellvertreter Christoph Cruse und Andreas Koch (Diözesanschatzmeister). Zudem weilte das Diözesankönigspaar, Heinz und Gabi Potthast aus Buchholz, unter den Gästen.
Zu den Höhepunkten des Abends zählte die Übergabe der Diözesanstandarte an die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Duisburg-Buchholz. Geehrt wurde Diözesanpräses Dr. Heinrich Weyers. Er erhielt die Dr.-Peter-Louis-Gedenkmedaille für 25 Jahre im Dienst des Diözesanverbandes Essen – „ein Vierteljahrhundert voller Engagement, Herz und richtungsweisender Worte“. Mit seiner offenen Art, seinem Gespür für die Menschen und seiner Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen die richtigen Worte zu finden, sei er zu einer wichtigen Stütze und einem geschätzten Wegbegleiter geworden, hieß es in der Laudatio. Seine Worte hätten Mut gemacht, Orientierung gegeben und immer wieder daran erinnert, worauf es im gemeinsamen Wirken wirklich ankommt.








