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Aus der Region Verkehr

B8alt: Rückbau soll im 4. Quartal 2026 beginnen

Von sam • 29.04.2026 • 27 • 2 • 2 Min.
Die Autobahn GmbH plant, mit dem Rückbau der B8alt zwischen Huckingen und Froschenteich im Herbst zu beginnen. Er startet von Huckingen aus.
In der Nähe der Kreuzung „Froschenteich“ ist ein Teilstück der B8alt bereits zurück gebaut. Foto: sam
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In der Nähe der Kreuzung „Froschenteich“ ist ein Teilstück der B8alt bereits zurück gebaut. Foto: sam
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B8alt: Rückbau soll im 4. Quartal 2026 beginnen

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Derzeit ist vorgesehen, mit dem Rückbau der B8alt zwischen Duisburg-Huckingen und Düsseldorf-Froschenteich im vierten Quartal 2026 zu beginnen – nach Abschluss der Erntezeit. Dies hat Autobahn GmbH auf Anfrage von NORDBOTE.de mitgeteilt. „Aktuell befinden wir uns in Abstimmung mit den beteiligten Versorgungsunternehmen.“

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Nach derzeitiger Planung soll der Start im Bereich der Anschlussstelle Huckingen (A524) und des Apfelparadieses erfolgen: Die Arbeiten würden in zwei Bauabschnitten sukzessiv in Richtung Froschenteich durchgeführt.

Der Rückbau der B8alt soll im dritten Quartal dieses Jahres an der Abfahrt Huckingen beginnen. Foto: sam
Der Rückbau der B8alt soll im dritten Quartal dieses Jahres an der Abfahrt Huckingen beginnen. Foto: sam

„Die vorgesehenen Arbeitsschritte gliedern sich in einzelne Bauphasen“, so ein Sprecher des Unternehmens. „Diese umfassen zunächst vorbereitende Maßnahmen (u.a. Verkehrssicherung und Einrichtung der Baustelle), anschließend den eigentlichen Rückbau der Fahrbahnen sowie abschließende Maßnahmen wie Rekultivierung.“

Die Erreichbarkeit für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für umliegende Betriebe werde grundsätzlich für Fahrbeziehungen der Anlieger sichergestellt. Einschränkungen ließen sich insbesondere bei den Asphaltarbeiten nicht vollständig vermeiden.

Kritik hatte es im Vorfeld an dem Rückbau insgesamt und besonders an fehlenden Ausweichstellen für den landwirtschaftlichen Verkehr gegeben (https://nordbote.de/gegen-den-rueckbau-der-alten-b-8-vereine-bitten-wuest-um-unterstuetzung). Die Hinweise aus der Bürgerschaft seien geprüft und soweit möglich berücksichtigt worden. Entsprechend seien die Ausweichstellen sowie der Einmündungsbereich zur Autobahnein- und ausfahrt entsprechend angepasst worden.

„Zu den Kosten können aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen derzeit keine abschließenden Aussagen getroffen werden.“

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Kommentare (27)

JO
Joachim Dudek Gast Import
vor 5 Monaten
Es gibt aus meiner Sicht kaum eine sinnlosere Maßnahme, als den Rückbau der B8. Reine Geldverschwendung, von dem scheinbar genug da ist, wenn man die Kosten des Rückbaus nicht einmal beziffern kann.
DE
Detlef Heimann Gast Import
vor 5 Monaten
Da kann ich Ihnen als FDP Mitglied (OV5) und Einwohner von Kaiserswerth nur vollkommen zustimmen!
DA
Daniel Schwartmann Gast Import
vor 5 Monaten
Die Ist pure Geldvernichtung des Steuerzahlers, und macht die Straße auch noch gefährlicher.
PE
Petra Spiller Gast Import
vor 5 Monaten
Mir erschließt sich der Sinn der Maßnahme ebenfalls nicht. Die Straße ist gut ausgebaut. Es ist Geldverschwendung. Außerdem wird es sich nachteilig auf die Erreichbarkeit des Apfelparadies auswirken.
MO
Monika S. Gast Import
vor 5 Monaten
Warum???????
MA
Marlies Hoffmann-Bruns Gast Import
vor 5 Monaten
Ich schließe mich den vorangegangenen Kommentaren an. Wer regelmäßig von Wittlaer Süd nach Huckingen Süd aus gesundheitlichen Gründen fahren muss, kann diese Maßnahmen nur mit Kopfschütteln begleiten. Die Fahrt über die Autobahn ist deutlich weiter und dauert somit auch noch länger, d.h. es wird auch merklich mehr Kraftstoff verbraucht.
AN
Anneluese Ocker Gast Import
vor 5 Monaten
Geldverschwendung für ein sinnloses Projekt!
MA
Marlies Hoffmann-Bruns Gast Import
vor 5 Monaten
Ich möchte noch ergänzen, dass Beschlüsse, die vor über 25 Jahren gefasst wurden, mit Bürgerbeteiligung auf den Prüfstand gehören. Das wäre gelebte Demokratie. Wo Geld für den Straßenbau eingesetzt werden muss, ist sicherlich eher auf der Kalkumer Schlossallee und entlang der Arnheimer bzw Niederrheinstraße. Dort finden sich tiefe Schlaglöcher ohne Ende, die besonders für motorisierte Zweiradfahrer ( vorwiegend junge Leute) sehr gefährlich sind.
MA
Marnie Vohmann Gast Import
vor 5 Monaten
Genau so ist!! Rosspfad Richtung Serm ein einziges Schlagloch 😜
MA
Martina Strobel Gast Import
vor 4 Monaten
Mal abgesehen von anderen innerstädtischen Straßen wie zB die Rossstrasse oder auch extrem schlechten Fahrradwegen. Auch der von Apfelparadies nach Wittlaer macht da keine Ausnahme.
G.
G. Gießmann Gast Import
vor 3 Monaten
Genau so ist es, Danke für Beitrag und Hinweise. Dieser Rückbau schmerzt regelrecht in sämtlichen Aspekten. Wertvolle Gelder und graue Energie werden verschwendet, anliegende Betriebe erleiden erhebliche wirtschaftliche Schäden. Nicht zuletzt entstehen hier absolut keine verkehrstechnischen Vorteile. Veraltete Beschlüsse dogmatisch und gleichzeitig kopflos durchzuboxen, das lässt penetrante Sturheit von Politik erkennen. BürgerInnen sollten folgerichtiger wählen.
UR
Ursula Göstenkors-Blass Gast Import
vor 5 Monaten
Ich halte den Rückbau für reine Geldverschwendung. Durch die Verengung der Straße entstehen auch neue Gefahrenstellen, siehe die Auf- bzw. Abfahrt von der B8alt in Huckingen. Hätte kaum schlechter geplant werden können.
MA
Marnie Vohmann Gast Import
vor 5 Monaten
Unfassbar!!!So wird Steuergeld vernichtet Was wäre mit Bürgerinitiative Protest ???
J�
Jürgen van der Sanden Gast Import
vor 5 Monaten
Das ist doch wirklich ein Fall für den Länderspiegel, Rubrik „Hammer der Woche“!
UW
Uwe Sander Gast Import
vor 5 Monaten
Ich schliesse mit den anderen Lesern an und verurteile den sinnlosen der Rückbau der B8, was für mich eine enorme Verschwendung von Steuergeldern darstellt. Sowie die Anlieger welche zum Apfelparadies fahren, ist auch der SEV Linie U79 ein Horrorszenario. Dieser verliert durch die Autobahnen enorm an Fahrzeit, was nicht gerade förderlich ist. Für den SEV Bus muss die alte B8 durchgehend befahr sein, und beide Haltestellen „Froschenteich“ müssen vor die gleichnamige Gaststätte positioniert werden. Ich hatte auch schon mal dem „ZDF Ländermagazin“ unter dem Thema „Hammer der Woche“ geschrieben, das hier massiv Steuergelder verprasst werden. Viel sinnvoller wäre es die Einmündung Duisburger Landstrasse / Zufahrt B8 n in einem Kreisverkehr umzubauen. Dieses sollte mit der Bevölkerung in einem überschaubaren Zeitfenster geschehen.
MI
Michael Gast Import
vor 5 Monaten
mehr Gefahr kann man in eine Straße nicht bringen von der Steuergeld-Vernichtung mal abgesehen. Bin Anwohner und hatte schon den ersten Spiegel-Kontakt / Unfassbar ich hoffe das hat die KI geplant und kein normaler Mensch😉😂😂😂
IN
Ingvild Stodtmeister Gast Import
vor 5 Monaten
Es ist sehr ärgerlich und macht wütend, dass Steuergelder so sinnlos verwendet werden. Der Rückbau der Straße ist total überflüssig.
HE
Hermann-Josef Hassel Gast Import
vor 5 Monaten
Mit etwas Farbe und ein paar Schildern hätte daraus eine Fahrradstraße werden können. Autos dürfen Fahrradstraßen nutzen, sind dort allerdings nur zu Gast.
DL
DL_Anwohner Gast Import
vor 4 Monaten
Als tatsächlicher Anwohner und nicht als Durchfahrer erlaube ich mir, eine Perspektive einzubringen, die in den bisherigen Kommentaren auffallend fehlt: die der Menschen, die an der Duisburger Landstraße leben. Diese Straße ist eine Anliegerstraße. Tempo 50. Absolutes Überholverbot. Fakten, die auf jedem Schild stehen und die von einer erdrückenden Mehrheit der Nutzer systematisch ignoriert werden. Wer hier wohnt, weiß: Die faktisch gefahrene Geschwindigkeit tendiert eher zu 100, Überholmanöver werden lebensgefährlich durchgeführt und für einen nicht unerheblichen Teil der Motorrad- und Sportwagenfraktion ist die lange Gerade schlicht eine kostenlose Rennstrecke. Dass ausgerechnet diese Realität in keinem der vorangegangenen Kommentare Erwähnung findet, ist aufschlussreich. Man kritisiert den Rückbau als Gefährdung, was in der Tat auch so ist, aber die täglich messbare Gefährdung durch regelwidriges Fahrverhalten scheint niemanden zu stören. Wer die bisherige Verengung als Verschlechterung erlebt, sollte sich ehrlich fragen, warum sie überhaupt als gefährlich wahrgenommen wird: nicht wegen der Schilder, sondern wegen der Menschen, die sie nicht lesen wollen oder können. Der frühere Sperrung durch den Teilrückbau hat im Übrigen gezeigt, dass der Verkehr problemlos über die B8n funktioniert. Das war kein Chaos, das war Normalzustand und auch kein Umweg (hä?). Ich maße mir kein Urteil über Einzelpersonen an. Aber ich halte die regelmäßige Überprüfung der Fahrtauglichkeit und der Regelkenntnis für eine verkehrspolitische Diskussion für längst überfällig. Ich würde mir für die Zukunft der Duisburger Landstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung von durchweg 30 km/h und bestenfalls mehrere feste Blitzer wünschen.
MA
Marlies Hoffmann-Bruns Gast Import
vor 4 Monaten
Sorry, der Umweg Richtung Huckingen beträgt 1,5 km. Die meisten Autofahrer halten die Geschwindigkeit 50 ein. Die meisten Anwohner sind bewusst dorthin gezogen und kannten die Straße vorher.
DL
DL_Anwohner Gast Import
vor 4 Monaten
Danke für die Rückmeldung, lassen Sie mich die drei Punkte kurz einordnen. Erstens: 1,5 km Umweg auf einer Bundesstraße, die genau für diesen Zweck gebaut wurde, ist kein Argument gegen den Rückbau, sondern dessen Begründung. Die B8n wurde vor mehr als 15 Jahren fertiggestellt und übernahm seitdem exakt diese Funktion. Der Rückbau der alten Trasse ist die planmäßige Konsequenz, kein politischer Willkürakt. Zweitens: Dass „die meisten“ Autofahrer Tempo 50 einhalten, deckt sich leider nicht mit der Alltagswahrnehmung derjenigen, die hier nicht einmal wöchentlich vorbeifahren, sondern täglich wohnen. Ich nehme zur Kenntnis, dass die Wahrnehmung unterschiedlich ist und verweise auf die Lösung: Messpunkte schaffen Fakten, nicht Meinungen. Drittens, und das ist der entscheidende Punkt: Wer bewusst an eine Anliegerstraße zieht, zieht eben an eine Anliegerstraße. Die Klassifizierung dieser Straße als solche hat rechtliche Konsequenzen: Der überwiegende Teil des Durchgangsverkehrs ist hier schlicht nicht zulässig. Das ist keine Frage der persönlichen Vorliebe, sondern der StVO.
BE
Bernhard Wittbrodt Gast Import
vor 4 Monaten
Wieso muss auf sooo einem Schwachsinn immernoch rumgeritten werden, gibt es keine anderen Möglichkeiten das Geld einzusetzen, oder müssen hier die Prinzipien unbedingt eingehalten werden ❓
DA
Daniel Schwartmann Gast Import
vor 4 Monaten
Es ist in Zeiten von Mega-Schulden und angeblicher Geldknappheit eine völlige Geldvernichtung, eine funktionierende Landstraße im Top-Zustand zurückzubauen. Ich bin regelmäßiger Kunde des Apfelparadies und fahre diesen Weg daher einmal die Woche. Der Rückbau auf dem jetzigen Abschnitt hat die Strecke gefährlicher gemacht, nicht sicherer, da zwei Autos kaum noch aneinander vorbeikommen. Für den geringen Verkehr soviel unsinniges Geld in die Hand zu nehmen, ist einfach Wahnsinn. Man hätte das auch locker mindestens 10+ Jahre schieben können, wenn vielleicht mal größere Sanierungsarbeiten angestanden hätten, die Straße ist aber derzeit in einem Top-Zustand. Den sehr wenigen Anwohnern an der Strecke sei auch gesagt, dass sie dorthin gezogen sind, als diese Straße eine Bundesstraße mit einer einstelligen Nummer gewesen ist und das Einhalten von Temporegeln kann man durch mobile Blitzer deutlich preiswerter erreichen. Ich hoffe immer noch, dass jemand in letzter Minute die Reißleine zieht und den weiteren Rückbau anhält und das Geld einfach einspart oder in sinnvollere Themen verlagert (Schulen?, Innenstadtstraßen?, Rheinbahn?, Innovation?, Digitalisierung?).
DL
DL_Anwohner Gast Import
vor 4 Monaten
Danke für die ausführliche Stellungnahme. Ein paar sachliche Anmerkungen dazu. Das Apfelparadies liegt im Bereich der Abfahrt Huckingen, also am südlichen Ende der Strecke. Die viel beschriebene Verengung, die Sie als gefährlich empfinden, befindet sich aber im Bereich Froschenteich, also am nördlichen Ende. Wer als wöchentlicher Apfelparadies-Kunde kommt und wieder geht, fährt diesen problematischen Abschnitt für seinen Einkauf eigentlich gar nicht, insbesondere wenn er z.B. aus Angermund kommt. Was genau ist also die persönliche Betroffenheit, aus der heraus diese Kritik formuliert wird? Zum Argument, Anwohner seien dorthin gezogen als die Straße noch Bundesstraße war: Das trifft auf einen verschwindend kleinen Teil der heutigen Anwohner zu. Die B8n besteht seit über 15 Jahren. Die große Mehrheit der Menschen, die heute an der Duisburger Landstraße wohnen, ist bewusst an eine Anliegerstraße gezogen, auf der Durchgangsverkehr verkehrsrechtlich nicht zugelassen ist. Den Wunsch nach mobilen Blitzern teile ich, feste Messpunkte wären langfristig die wirksamere Lösung.
MA
Marnie Vohmann Gast Import
vor 4 Monaten
Verehrter Herr Schwartmann Schließe mich Ihren Worten voll und ganz an!!
UW
Uwe Sander Gast Import
vor 4 Monaten
Die dafür zuständigen Verantwortlichen des Bauträgers müssten mit Ihren privaten Einkommen und Vermögen in Regress genommen werden!!!! Leider wird es dazu vermutlich nicht kommen um mögliche politische Entscheidungen ehrlich und offen zuzugeben!!!! An vielen anderen Strassen wäre das hier rausgeschmissene Geld besser anzulegen. Kreuzungen zu Kreisverkehren umbauen, u. a. Zufahrt B8n am Froschenteich.
TH
Thomas Müller Gast Import
vor 4 Monaten
Es ist nun mal so, dass der Rückbau der alten B8 mit der Genehmigung und Feststellung der B8n einherging. Ohne Rückbauverpflichtung wäre der Bau (so) nicht genehmigt worden. Das ist eben die Rechtslage. Die kann man nicht einfach ignorieren oder umdrehen. Es ist wie es ist. Davon abgesehen gebe ich „DL_Anwohner“ vollkommen Recht und kann seine Sicht absolut nachvollziehen. Der absolut überwiegende Teil des Verkehrs zwischen Huckingen Anschlussstelle B524 und Froschenteich ist („illegaler“) Durchgangsverkehr. Nur ein kleiner Teil sind Kunden des Apfelparadieses. Und die würden ja korrekterweise auf dem gleichen Weg zurück fahren, auf dem sie auch gekommen sind. Nur so ist die „Anlieger-Fahrt“ rechtens. Ob das so ist, lasse ich mal dahingestellt. Auch hier kommen vor allem aus dem Düsseldorfer Norden massig Fahrzeuge die entweder direkt zu Edeka Angerbogen fahren, oder auf dem Weg dorthin einen Zwischenstopp beim Apfelparadies machen.

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