Aquazoo zeigt die Waffen der Tiere
Stechen, Schlagen, Beißen, Kratzen, Schießen oder Vergiften: In der Natur haben Tiere im Laufe der Evolution eine erstaunliche Vielfalt an Waffen, an Angriffs- und Verteidigungsstrategien entwickelt. Ob scharfe Zähne, kräftige Hörner, spitze Stacheln, giftige Substanzen oder elektrische Entladungen, die neue Sonderausstellung „Waffen der Tiere“ im Aquazoo Löbbecke Museum an der Kaiserswerther Straße 380 in Golzheim zeigt, wie vielfältig die Mittel sind, mit denen Tiere Beute machen, sich verteidigen oder Konkurrenten abschrecken.
Doch was macht eine biologische Struktur eigentlich zu einer „Waffe“? Wie entstehen Zähne, Hörner, Stacheln und andere spezialisierte Körperstrukturen im Laufe der Evolution? Und warum ist die größte oder stärkste Waffe nicht zwangsläufig die erfolgreichste? Diesen und weiteren Fragen geht die Ausstellung auf anschauliche und unterhaltsame Weise nach. Originalobjekte und Modelle, Filme sowie interaktive Stationen laden dazu ein, die „Waffenkammer“ der Natur aus nächster Nähe zu entdecken. Dabei geht es nicht nur um spektakuläre Angriffsmechanismen, sondern auch um Verteidigung, um Konkurrenz und die Kosten, die mit solchen Waffen verbunden sind.
Bei der Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. Oktober, begrüßt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die Gäste. Dr. Jochen Reiter, Direktor des Aquazoo Löbbecke Museum, und Kurator Dr. Stefan Curth halten kurze Impulsvorträge. Im Anschluss haben die Gäste Gelegenheit, die neue Ausstellung bei Getränken und Snacks zu entdecken.