Route für 940er soll angepasst werden
Ob demnächst die Buslinie 940 wirklich von Rahm und Großenbaum ohne Umstieg zum Sittardsberg fahren wird, ist noch nicht geklärt. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd begrüßten am Donnerstag, 22. Januar, den Vorschlag der Verwaltung (https://nordbote.de/wunsch-in-greifbarer-naehe-mit-der-940-ohne-umstieg-zum-sittardsberg) und haben Verständnis für den Wunsch der Bürger aus den südlichen Ortsteilen, allerdings dürften damit keine Verschlechterungen für die anderen Ortsteile einhergehen.
Während in den sozialen Medien viel Gegenwind aus Wanheim-Angerhausen kam, weil es sich um eine gravierende Verschlechterung für Fahrtrelationen Bissingheim/Wedau Wanheim/Ungelsheim sowie U79 Wanheim handle, unterstrichen die Mandatsträger, dass beispielsweise der Marktplatz in Buchholz nicht mehr angefahren werde. SPD-Fraktionsvorsitzender Hilberger: „Die Verwaltung hat den Ruf der Bürgerinnen und Bürger gehört.“ Seine Empfehlung, die Vorlage als 1. Lesung zu behandeln und nach einer besseren Lösung zu suchen, wurde einhellig angenommen. Bis zur nächsten BV-Sitzung im April soll die Verwaltung alternative Vorschläge erarbeiten, die dann in die Beratung einfließen könnten.
CDU-Ratsherr Wolfgang Schwertner wies darauf hin, dass die Busrouten im Duisburger Süden anders gelenkt werden könnten, wenn in Bissingheim, wie angedacht, ein Sozialraum für Busfahrer errichtet würde. SPD-Ratsherr Dieter Lieske betonte, dass die Pläne dafür jetzt eingereicht worden seien – sowohl an der Schule in Bissingheim als auch am Strohweg in Wedau. Er gehe davon aus, „dass wir mit der DVG eine andere Lösung hinbekommen werden.“