Warnstreik legt U79 zwischen Düsseldorf und Duisburg lahm
Die Gewerkschaft ver.di hat erneut ganztägige Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen angekündigt. Sowohl die Rheinbahn als auch die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) sind betroffen. Für Pendlerinnen und Pendler zwischen Düsseldorf-Nord und Duisburg-Süd bedeutet das: Die Stadtbahnlinie U79, die wichtigste Verbindung zwischen beiden Städten, fällt an diesem Tag komplett aus.
Der Streik bei der Rheinbahn beginnt am Dienstag. Betroffen sind alle U-Bahn- und Straßenbahnlinien sowie die meisten Buslinien im gesamten Netz. Die Rheinbahn plant, den regulären Fahrbetrieb am Freitagmorgen gegen 4 Uhr wieder aufzunehmen, vereinzelte Ausfälle sind jedoch noch bis in die Morgenstunden möglich. Die KundenCenter bleiben geschlossen.
Auch bei der DVG in Duisburg stehen am Donnerstag sämtliche Busse, Bahnen und der Dienst myBUS still. Die DVG wird zudem bereits am Dienstag, 17. März, ganztägig bestreikt. Das Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof bleibt am Donnerstag geschlossen, der telefonische Kundenservice ist jedoch erreichbar.
Welche Alternativen gibt es?
Die Rheinbahn versucht, auf einigen Buslinien über Fremd- und Tochterunternehmen Fahrten anzubieten. Für das Verbreitungsgebiet des NORDBOTE besonders relevant ist die Linie 751, die voraussichtlich nach Fahrplan verkehrt und die Strecke Ratingen-Hösel über Angermund bis Kaiserswerth, Klemensplatz bedient. Auch der On-Demand-Service flexy ist vom Streik nicht betroffen. Informationen dazu gibt es unter www.rheinbahn.de/flexy.
Die DVG setzt an beiden Streiktagen ihre acht Nachtexpresslinien (NE) ganztägig im Stundentakt ein. Die Fahrpläne sind in der myDVG Bus&Bahn-App sowie auf der Webseite der DVG abrufbar. Die DVG empfiehlt Fahrgästen darüber hinaus, auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Aktuelle Informationen zum Streik gibt es unter www.rheinbahn.de/streik sowie unter www.dvg-duisburg.de. Die Rheinbahn ist zudem über die kostenfreie Hotline 0800 6 50 40 30 erreichbar, die DVG unter 0203 60 44 555.