Die Bürgerinnen und Bürger aus Rahm und Großenbaum sind mit den jetzigen Busverbindungen unzufrieden: Nur mit Umstieg ist es ihnen möglich, beispielsweise „Sittardsberg“ zu erreichen. Jetzt ist eine Verbesserung geplant, die Anfang September in Kraft treten könnte. Darüber werden die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd in ihrer nächsten Sitzung entscheiden. Diese findet am Donnerstag, 22. Januar, um 17 Uhr im Bezirksamt Süd statt.
Seit der Änderung des Nahverkehrplans verläuft die Linie 940 zwischen Buchholz-Bahnhof und Münchener Straße über die Straßen Arlberger Straße beziehungsweise Bregenzer Straße, vorbei am Norbert-Spitzer-Platz über die Geschäftsstraße Münchener Straße und schließlich weiter Richtung Wanheim-Angerhausen. Die Verwaltung schlägt nun eine veränderte Linienführung vor, bei der „Sittardsberg“ direkt erreicht werden könnte.

Wenn die Linie 940 über „Sittardsberg“ fahren würde (also vom Bahnhof Buchholz über die Sittardsberger Allee bis zur Ecke Düsseldorfer Landstraße), so ergäben sich folgende Vorteile:
- „Rahm und Großenbaum werden direkt an den Sittardsberg angebunden.“
- Steig 1 der Haltestelle Arlberger Straße kann weiterhin genutzt werden.
- In beide Fahrtrichtungen kann die Haltestelle Zimmerstraße angefahren werden (derzeit nur Fahrtrichtung Münchener Straße).
- Die Änderung führt nicht zu Mehraufwendungen seitens der DVG.
- Die Bregenzer Straße und die Arlberger Straße können gegebenenfalls eine veränderte verkehrliche Funktion übernehmen, etwa primär für den Radverkehr, beispielsweise in Form einer Fahrradstraße.
Die Nachteile dieser Variante:
- „Die Fahrzeit verlängert sich durch den neuen Linienweg um ein bis zwei Minuten.“
- Die Haltestelle Norbert-Spitzer-Platz wird von der Linie 940 nicht mehr angefahren. Der Wochenmarkt auf dem Norbert-Spitzer-Platz ist für Fahrgäste der Linie 940 weiterhin – allerdings verbunden mit einem etwa 500 Meter langen Fußweg – erreichbar.
- Die Haltestelle Münchener Straße kann weiterhin angefahren werden, wobei nicht mehr an den Bussteigen unter dem Viadukt der U79, sondern an den derzeitigen Schienenersatzverkehrshaltestellen auf der Düsseldorfer Landstraße. Der Umstieg zu den dortigen übrigen Buslinien und zur U79 wird verlängert und beträgt damit etwa 200 Meter. Auch zu den Geschäften in der Münchener Straße fallen entsprechend längere Fußwege an. Außerdem muss der derzeitige Bussteig des Schienenersatzverkehrs auf der Ostseite der Düsseldorfer Landstraße geringfügig Richtung Süden verlegt werden, damit der Bus im Anschluss links abbiegen kann.
- Drei neue Steige müssen auf der Sittardsberger Allee geschaffen werden (zwei Mal Zimmerstraße, ein Mal Arlberger Straße).
Das Fazit der Verwaltung: „Der abgeänderte Linienweg würde dem starken Wunsch aus dem Bezirk Süd nach einer Einbindung der zentralen Bereiche rund um die Haltestelle Sittardsberg kostenneutral Rechnung tragen.“ Die Einrichtung neuer Steige sei vorbehaltlich der straßenverkehrsbehördlichen und verkehrsplanerischen Prüfung. Sollten die Bezirksvertretung Süd sowie der Rat der Stadt Duisburg der Linienwegänderung der 940 über Sittardsberg zustimmen, werde die Umsetzung zum 2. September dieses Jahres zusammen mit den übrigen geplanten und beschlossenen Optimierungen erfolgen.
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7 Antworten
Bei den Nachteilen wird der aktuelle gesicherte (!) Umstieg zwischen den Linien 940 und 942 nicht genannt. Übrigens der einzige im ganzen Süden.
Bei der vorgeschlagenen Änderung wird dieser gesicherte Umstieg entfallen, denn die Busse werden sicherlich nicht auf der Düsseldorfer Landstraße – und dann auch noch auf der jeweils anderen Straßenseite – aufeinander warten können.
Dies wäre eine gravierende Verschlechterung für Fahrtrelationen Bissingheim/Wedau Wanheim/Ungelsheim sowie U79 Wanheim sein.
Endlich würde es eine schnellere Verbindung von Huckingen mit der U79 zur S1 Haltestelle Buchhholz geben
Die St. George-School dies bereits geschafft. Ab Rahm Bf fährt morgens ein Direkt-Schulbus über die Autobahn nach Ungelsheim und nachmittags zurück.
Der Linientausch 940 und 942 müsste wie vor November 2019 wieder sein, d. h. OL 940 über Sittardsberg und OL 942 über Wamheim.
Zudem müsste die OL 940 von Grossenbaum über Afrikasiedlung zum Sittarsberg.
Ferner fehlt eine Verbindung von Ungelsheim über XXL nach Huckingen!!!!
Die Siedlung Am Bruchgraben ist ein „weisser Fleck“ in der ÖPNV Anbindung!!!!
Im Herbst 2025 wurde von mir ein neues mögliches Buskonzept für Duisburger Süden beim Verkehrsforum im Steinhof ausgehängt.
Ich rede nicht von Wolkenkuckucksheimen sondern von vernünftigen Ideen.
Auch die Bus Anbindungen zur S1 und zur künftigen Wedau Bahn müssen mehr berücksichtigt werden.
Zur Herstellung einer umstiegsfreien Direkt-Verbindung Rahm – Sittardsberg könnte die Rheinbahn-Linie 728 (z.B. im Stundentakt) zum Sittardsberg verlängert werden.
Route: Großenbaum S, Kenia Str., Sittardsberg
Ob dass die Rheinbahn machen wird, daran glaube ich nicht.
Besser wäre es die OL 728 nach Rahm West zu verlängern.
Die Linienführung der 940 über die Dü. Landstr. mit Umsteigehaltestelle an der Ecke Münchener Str. wird sich zu einem Verkehrshindernis entwickeln und der Weg zur 79 Haltestelle ist viel zu weit. Dort den Knotenpunkt hinzu legen ist nicht zu empfehlen. Die weitere Linienführung durch Wanheim über die Straße Beim Knevelshof ist zu begrüßen. Aber die Weiterfahrt in Huckingen nicht direkt zum St. Anna Krankenhaus ist abzulehnen. Erst durch Hüttenheim ,Ungelsheim und Heidberg zum St. Anna zu fahren ist den Fahrgästen aus Wanheim unzumutbar. Man sollte die Linienführung alle drei Buslinien im Duisburger Süden neu überdenken und nach den Teilnehmer Strömen konzipieren. So sind die Pläne nicht ausgereift und abzulehnen.