Ministerium zeichnet „Golf&more“ für Engagement im Artenschutz aus
Die Huckinger Golfanlage „Golf&more“ ist vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW für ihr Engagement im Artenschutz geehrt worden. Johannes Fülöp nahm die Auszeichnung im Namen des Unternehmens entgegen. Dr. Joseph Tumbrinck aus der Abteilung Naturschutz im Ministerium überreichte die Urkunden.
Die besondere Wertschätzung der Bemühungen des Golfsports in Sachen Artenschutz und Biodiversität sei auch dadurch deutlich geworden, dass mit André Seitz ein zweiter Vertreter des Ministeriums angereist war, so „Golf&more“. Tumbrinck überbrachte die Grüße von Umweltminister Oliver Krischer und unterstrich, dass das Thema im Ministerium einen hohen Stellenwert genießt. Auch die Zusammenarbeit zwischen Golf und NABU bewertete Tumbrinck ausdrücklich positiv.
„Golf&more“ setzt nach eigenen Angaben bereits seit Jahren verschiedene Maßnahmen um, die als Grund für die Auszeichnung genannt werden: zum Beispiel Bau von Eulenkästen, Einsaat von Wildblumenwiesen, Anlage von Feldhecken (sogenannte Benjeshecken), Anlegen von wechselfeuchten Mulden, Totholzhaufen, Natursteinmauern und Wurzelwällen für Amphibien und Vögel.

Die Maßnahmen für das Projekt „Lebensraum Golfplatz – Wir fördern Artenvielfalt“ hätten sich gut in das Gesamtbild integriert und würden von Mitgliedern und Gästen gut angenommen. An verschiedenen Maßnahmen seien Erklärtafeln angebracht, um Golfer und Spaziergänger über die Hintergründe und Zusammenhänge aufmerksam zu machen. Bestimmte Maßnahmen seien mit zusätzlicher Arbeit verbunden, etwa müssten die Benjeshecken regelmäßig zurückgeschnitten und einjährige Wildblumenwiesen nachgesät werden. Vor zwei Jahren sei ein ausgebildeter Forstwirt eingestellt worden, der mit den Greenkeepern die Maßnahmen umsetzt.
Ziel der Golfanlage sei es, Lebensräume zu erhalten und konkrete Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität zu unterstützen. Gegenüber NORDBOTE.de erklärte Fülöp: „Das Thema ist mir mit vier Kindern schon allein ein wichtiges Anliegen, da es um deren Zukunft geht. Wir sind seit vielen Jahren als Familie Mitglied bei der NABU und bei einer Fläche von ca. 100 Hektar gibt es viele Möglichkeiten, sinnvolle Projekte umzusetzen."



