Ein Anstoß, über den Kaiserswerther Markt „neu zu denken“
6 Kommentare
Agnes und Leonhard Harding
Wir sind seit 1982 Anwohner, An Sankt Swidbert, und kennen die Situation des Marktes aus eigener täglicher Erfahrung. Wir schätzen jeden Anstoß einer Neugestaltung oder Renovierung des Marktes.
Aber : der Autoverkehrslärm ist nicht groß wie angemahnt, die Parkplatzsituation ist p...Wir sind seit 1982 Anwohner, An Sankt Swidbert, und kennen die Situation des Marktes aus eigener täglicher Erfahrung. Wir schätzen jeden Anstoß einer Neugestaltung oder Renovierung des Marktes.
Aber : der Autoverkehrslärm ist nicht groß wie angemahnt, die Parkplatzsituation ist problematisch. Am Markt selber ist ein Altersheim, viele Geschäfte und Wohnungen, die Stadtbücherei, Arztpraxen, Restaurants, das Rathaus, das Bürgerbüro. Sie müssen durch PKWs erreichbar sein.
Ein Teil des Verkehrsaufkommens ist dadurch bedingt, dass die Fliednerstraße (Altersheim. Schule, Kindergarten, Pfarrgemeinde, Arztpraxen und viele Wohnungen) nur über den Kaiserswerther Markt abfließen kann.
Unser kritischer Vorschlag: das denkmalgeschützte Krankenhaus, für das man noch keine Weiternutzung / Umgestaltung, auch keine Lösung der Parkplatzsituation gefunden hat, abreißen und durch ein begrüntes Parkhaus ersetzen.
Mirko
Herzlichen Glückwunsch zu dieser beeindruckenden und gelungenen Bachelorarbeit!
Die intensive und unvoreingenommene Auseinandersetzung von Carla Heller und Diana Zimin mit Kaiserswerth zeigt, wie wertvoll ein frischer Blick und innovative Ansätze für die städtebauliche Entwicklun...Herzlichen Glückwunsch zu dieser beeindruckenden und gelungenen Bachelorarbeit!
Die intensive und unvoreingenommene Auseinandersetzung von Carla Heller und Diana Zimin mit Kaiserswerth zeigt, wie wertvoll ein frischer Blick und innovative Ansätze für die städtebauliche Entwicklung sein können. Besonders beeindruckend ist, wie fundiert und ganzheitlich die beiden Studentinnen an ihre Aufgabenstellung herangegangen sind: von der detaillierten Befragung der Bevölkerung bis hin zur Berücksichtigung historischer und ökologischer Aspekte.
Die hervorgehobenen Ideen zur Aufenthaltsqualität, zur Sichtachse auf den Rhein sowie zur nachhaltigen Aufwertung des Umfelds sind nicht nur kreativ, sondern auch zukunftsweisend. Kaiserswerth verdient eine solche durchdachte Entwicklung, die Historie, Ästhetik und zeitgemäße Anforderungen harmonisch verbindet. Es ist erfreulich zu hören, dass die Arbeit auch bei den Zuhörern auf große Zustimmung gestoßen ist und zu einem lebhaften Austausch geführt hat.
Ein großes Kompliment an die beiden Studentinnen für ihre Arbeit und an die Alanus Hochschule für die wertvolle Förderung solcher praxisnahen und gesellschaftsrelevanten Projekte!
Eventuell und hoffentlich führen die Ergebnisse bzw. dieser Denkanstoß des hervorragenden Projektes zum Umdenken in der Politik.
PS: Frau Dr. Dr. Hagen, ich weiß ja nicht, inwiefern Sie bei dem Vortag zugehört haben. Frau Heller und Frau Zimin wollten lediglich einen Denkanstoß geben und keinen konkreten Projekt- und Meilensteinplan präsentieren. Offensichtlich haben Sie dies falsch aufgefasst. Ich denke, die beiden Studentinnen würden, wenn Sie nett anfragen, sicherlich einem erneuten Vortag für Sie halten.
Hans Terhorst
Frau Hagen hat wie so oft absolut recht. Und Sie wohnt vor Ort und weiss wovon sie spricht. Ohne Parkplätze gibt es dort kein Angebot. Der Stadtbezirk 5 hat von allen Stadtbezirken die geringste Bevölkerungsdichte. Verglichen mit Flingern wohnen hier Zehn mal weniger Menschen. Es...Frau Hagen hat wie so oft absolut recht. Und Sie wohnt vor Ort und weiss wovon sie spricht. Ohne Parkplätze gibt es dort kein Angebot. Der Stadtbezirk 5 hat von allen Stadtbezirken die geringste Bevölkerungsdichte. Verglichen mit Flingern wohnen hier Zehn mal weniger Menschen. Es ist ländlicher Raum, mit entsprechenden Entfernungen. Da ist das Auto unverzichtbar, vor allem für die immer älter werdende Bevölkerung.
Man kann auch nicht den Verkehr begrenzen und gleichzeitig beklagen, dass immer mehr Läden zu machen. Das ist völlig Schizophren.
Ich selber habe 10 Jahre am Kaiserswerther Markt gewohnt. Da hat sich noch nie jemand über zu viel Verkehrslärm beschwert.
Übrigens: Kaiserswerth wurde schon 3 mal Verkehrsberuhigt:
Das erste Mal, angeregt durch den HBV, wurde An Sankt Swidbert undurchlässiger gemacht. Ein grosses Ladensterben war die Folge und die vielen kleinen Geschäfte ( über 25 ) An Sankt Swidbert sind kaputt gegangen. Da würde man uns heute für beneiden, wenn wir die ganzen Lädchen noch hätten.
Das Zweite Mal wurde der Verkehr am Kaiserswerther Markt vorbei geleitet, der Klemensplatz und St Goerres Strasse für die Durchfahrt gesperrt. ( Linse, Scheuvens & Wachten ).
Das dritte Mal war dann der Anschluss der B8N und seit dem ist es wirklich sehr sehr ruhig. Was also Kaiserswerth am allerwenigsten braucht ist eine vierte Verkehrsberuhigung.
Die meisten die jetzt widersprechen kennen Kaiserswerth nur Sonntags und im Sommer. Es gibt aber noch 6 andere Wochentage und viele Monate mit schietwetter.
Rainer Peters
Frau Dr. Dr. Hagen vertritt wieder einmal die leider allzu bekannten rückwärts gewandten Positionen der strukturkonservativen Herrschenden der Ortsteilpolitik. Statt aufzugreifen, was die Studierenden in ihrer Abfrage von Bedürfnissen der Kaiserswerther offenbar erfahren haben, d...Frau Dr. Dr. Hagen vertritt wieder einmal die leider allzu bekannten rückwärts gewandten Positionen der strukturkonservativen Herrschenden der Ortsteilpolitik. Statt aufzugreifen, was die Studierenden in ihrer Abfrage von Bedürfnissen der Kaiserswerther offenbar erfahren haben, die altgebrachten Autofahrer- und Parkplatzargumente. Und dazu noch ungenau in ihrer Argumentation. Seit wann liegt die Grundschule am Kaiserswerther Markt? Und der Autoverkehr dorthin resultiert dann auch noch von der unseligen Eltertaxi-Praxis. Von Massenhaft (!) Arztpraxen kann bei 6-7 betroffenen Häusern auch noch nicht die Rede sein. Und die betroffenen, einen Parkplatz benötigenden hilfsbedürftigen Menschen finden schon heute keinen vor der Arztpraxis, weil sie alle von anderen belegt sind. Ich bin Kaiserswerther und kenne niemanden, der in der Erwartung mit dem Auto hierhin fährt, am Markt einen Parkplatz zu bekommen. Stattdessen Suchverkehr- es könnte ja zufällig klappen. Der Markt soll nicht den Freizeittourismus fördern? Wovon leben die Geschäfte denn am Markt zu erheblichen Teilen? Fazit: Frische Gedanken sind gefordert, die allen Kaiserswerthern gerecht werden. Ein Blick von außen und eine unvoreingenommene Auseinandersetzung kann in der insgesamt verfahrenen Situation hilfreich sein; und es muss ja nicht alles 1:1 umgesetzt werden.
G. Gießmann
Leider bleibt der Artikel so sehr an der Oberfläche, dass aus dem ersten Kommentar mehr Gestaltungsvorschläge der Studentinnen hervorgehen als aus dem Text. Allerdings teile ich die Auffassung der StudentInnen, dass der Autoverkehr direkt am Kaiserswerther Markt schnellstmöglich...Leider bleibt der Artikel so sehr an der Oberfläche, dass aus dem ersten Kommentar mehr Gestaltungsvorschläge der Studentinnen hervorgehen als aus dem Text. Allerdings teile ich die Auffassung der StudentInnen, dass der Autoverkehr direkt am Kaiserswerther Markt schnellstmöglich verbannt werden muss. Die Händler und Seniorenheime als Grund für 3000 Autos täglich anzuführen ist schlicht falsch. Es könnten ohne Probleme nahe Parkplätze für Gehbehinderte geben, Zeitfenster für Markt und Lieferverkehr. Jede klassische Fußgängerzone bietet das.
Dafür würde sich der Marktplatz zu einem wahren Traum für den Stadtteil, für Anwohnende, die Schule und alle entwickeln können. Denn die Kunden bummeln dann stressfrei zum Rhein, nutzen Gastronomie und Geschäfte ganz entspannt, statt wie bisher zwischen zu engen Bürgersteigen, verbautem Mittelstreifen, parkenden Autos und zu hohen Bordsteinkanten balancieren zu müssen. Wichtig ist es ein nahe gelegenes neues Parkaus so zu errichten, dass Alt-Kaiserswerth gar nicht erst durchfahren werden muss.
Marianne Dr. Dr. Hagen
Der Verkehrslärm am Kaiserswerther existiert nicht, da die Autos alle Schritttempo fahren. Die Vorstellung der beiden Studentinnen sind extrem unrealistisch gewesen. Am Kaiserswerther Markt gibt es zwei Altenheime, eine Grundschule, eine Stadtbücherei, extrem viele Arztpraxen, vi...Der Verkehrslärm am Kaiserswerther existiert nicht, da die Autos alle Schritttempo fahren. Die Vorstellung der beiden Studentinnen sind extrem unrealistisch gewesen. Am Kaiserswerther Markt gibt es zwei Altenheime, eine Grundschule, eine Stadtbücherei, extrem viele Arztpraxen, viele Geschäfte und Restaurantsund viele viele Bewohner, die zu dem oft sehr betagt sind. Alle Autos zu verbannen, ist für die vielen vielen Bewohner des Kaiserswerther Markt und den umliegenden Straßen, sowie für die Besucher der Grundschule, der zwei Altenheime, der Arztpraxis, der Besucher für die Geschäfte und Restaurants Bücherei und die vielen Handwerker, die die Häuser renovieren, eine Zumutung und Einschränkung der persönlichen Lebensumstände. Ferner haben die Studentinnen unrealistische Treppen unter der Rheinuferpromenade geplant, ohne sich über die Wasserstände des Rheins genau zu informieren. Der Kaiserswerther Markt soll nicht den Freizeit Tourismus fördern.