Im Friederike Fliedner Hospiz Kaiserswerth reden Interessierte offen über den Tod
Die Gesprächsreihe „WeiterLeben“ im Friederike Fliedner Hospiz Kaiserswerth geht weiter. Am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.30 Uhr treffen sich Interessierte im Veranstaltungsraum des Hospizes an der Kreuzbergstraße 77 in Kaiserswerth und teilen in geschütztem Rahmen Gedanken und Fragen zum Abschiednehmen. Der Eintritt ist frei. Das teilt die Kaiserswerther Diakonie mit.
Die Reihe mit dem vollständigen Titel „WeiterLeben – Begegnung und Austausch über den Tod und das Sterben“ ist im Mai gestartet und nimmt sich die internationalen Death Cafés zum Vorbild. Sie richtet sich an Menschen, die sich mit Sterblichkeit, Tod und Trauer beschäftigen wollen. Eigene Erfahrungen mit Verlust und Abschied braucht dafür niemand, denn um Trauerbegleitung geht es ausdrücklich nicht. Das oft tabuisierte Thema Tod soll in die Mitte der Gesellschaft rücken, der Abend einen respektvollen Dialog möglich machen.
Zum Einstieg gibt es einen gestalteten Impuls. Danach kommen die Teilnehmenden bei einem Glas Wein oder Wasser in entspannter Runde miteinander ins Gespräch. Eine feste Agenda gibt es nicht, und niemand muss eine Erwartung erfüllen. Wer mag, bringt sich ohne Berührungsängste ein. Der offene Austausch kann helfen, Unsicherheiten abzubauen und neue Perspektiven auf das Lebensende zu gewinnen.
Das Friederike Fliedner Hospiz der Kaiserswerther Diakonie wurde 2024 neu errichtet. Es bietet Platz für zehn Gäste und ist das bislang einzige stationäre Hospiz im Düsseldorfer Norden.
Wer am 15. Oktober dabei sein möchte, kann sich per E-Mail an hospiz@kaiserswerther-diakonie.de anmelden.