Uwe Augustin spricht bei der kfd Angermund über Demokratie im Alltag
Am Donnerstag, 17. September, lädt die kfd Angermund zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Das Thema lautet „Demokratie im Alltag – Mut zum Gespräch“. Als Referent konnte Uwe Augustin gewonnen werden, der sich seit vielen Jahren dafür einsetzt, die demokratische Grundhaltung in der Bevölkerung zu stärken – eine Aufgabe, die ohne eine respektvolle Gesprächskultur nicht gelingen kann. Die Veranstaltung findet im Pfarrheim der St.-Agnes-Kirche, Graf-Engelbert-Straße 14 in Düsseldorf-Angermund, statt und beginnt um 19.15 Uhr. Mitglieder der kfd zahlen 3 Euro, alle anderen 5 Euro.
Nach den jüngsten Wahlen in Sachsen-Anhalt könnte der Zeitpunkt für eine derartige Zusammenkunft kaum passender sein. Der überwältigende Erfolg der AfD und das schwache Abschneiden der etablierten Parteien haben vielerorts Ratlosigkeit ausgelöst. Wie konnte es dazu kommen? Welche Entwicklungen und Ursachen stehen dahinter?
Die Demokratie in unserem Land – und ebenso in den Nachbarstaaten – wird durch das Erstarken rechtsgerichteter Parteien zunehmend herausgefordert. Vieles, was uns heute selbstverständlich erscheint, kann durch derartige Strömungen rasch in Gefahr geraten. Umso wichtiger ist es, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger mit dem Begriff der Demokratie, unserer Demokratie, auseinandersetzt und vor allem sprachfähig bleibt. Der Vortrag von Uwe Augustin möchte daher nicht nur informieren, sondern vor allem auch sensibilisieren und dazu befähigen, auf das, was möglicherweise auf uns zukommt, argumentativ vorbereitet zu sein.
Uwe Augustin ist ein gebürtiger Düsseldorfer. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung studierte er an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf „Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Politik“. Seit 1988 ist er zudem als Stadtführer in der Landeshauptstadt tätig. Darüber hinaus arbeitet er als freiberuflicher Dozent für Zeitgeschichte und Politik. Zu seinen Tätigkeiten gehören unter anderem Führungen, Vorträge, Schulprojekte, Gedenkstättenfahrten und die Demokratiebildung.