Tonscheidt schließt EDEKA-Markt in Rahm – und übernimmt in Angermund
EDEKA Rhein-Ruhr hat am Freitagmorgen eine Pressemitteilung herausgegeben, die drei Neuigkeiten beinhaltet: Der Rahmer EDEKA-Markt schließt zum Ende des Jahres 2024; Familie Tonscheidt übernimmt den EDEKA-Markt in Angermund und entwickelt „gerade erste Ideen, wie sich die Alternativgrundstücke zum Rahmerbuschfeld unter anderen baulichen Vorzeichen neu bewerten lassen“ würden.
Wie mehrfach im NORDBOTE berichtet, wird der Rat der Stadt Duisburg am Montag, den 10. Juni, über das Baugebiet Rahmerbuschfeld entscheiden – mit einem Nahversorger, der laut Vorvertrag mit der Stadt von REWE betrieben werden soll. EDEKA Rhein-Ruhr war jahrelang in die Entwicklung des Neubaugebiets eingebunden und bedauert diese Entwicklung sehr. „Wir sehen viel Potenzial im Stadtteil Rahm und würden dort gerne eine moderne Nahversorgungsmöglichkeit schaffen“, heißt es aus Unternehmenskreisen.
Markt in Rahm wird geschlossen
Die Kaufmannsfamilie Tonscheidt, die im Duisburger Süden fest verwurzelt ist und aktuell den EDEKA „Am Rahmer Bach“ betreibt, wollte ihren Standort ins Neubaugebiet verlagern: „Unser Ziel war es immer, die Nahversorgung im Stadtteil Duisburg-Rahm sicherstellen zu können und den Markt an Rahmer Bach so lange zu betreiben, wie es die Gegebenheiten zulassen“, so Andrea Tonscheidt. „Unser Mietvertrag läuft Ende des Jahres aus. Wir haben im Herbst vergangenen Jahres die Bedienungstheken im Rahmen der Möglichkeiten modernisiert, um unseren Kunden weiterhin einen qualitativ hochwertigen Einkauf bieten zu können. Leider lassen die aktuellen baulichen Zustände eine langfristige Unterhaltung des Marktes am Rahmer Bach nicht weiter zu. Daher müssen wir den Markt spätestens Ende des Jahres schweren Herzens aufgeben.“
Tonscheidt übernimmt EDEKA-Markt in Angermund
Zeitgleich übernehmen die Kaufleute jedoch den EDEKA an der Angermunder Straße, der nur rund drei Kilometer entfernt liegt, und schaffen dort eine neue, attraktive Einkaufsmöglichkeit für die Rahmer sowie sichere Arbeitsplätze für die aktuellen Mitarbeitenden. „Uns ist bewusst, dass dies nicht die ideale Lösung für viele unserer Stammkunden sein kann. Trotzdem wollen wir weiterhin für sie da sein. In Düsseldorf-Angermund können wir das unter deutlich besseren Rahmenbedingungen. Dennoch möchten wir zurück nach Duisburg-Rahm kommen. Daher erarbeiten wir gerade erste Ideen, wie sich die Alternativgrundstücke zum Rahmerbuschfeld unter anderen baulichen Vorzeichen neu bewerten lassen.“