Thomas Jarzombek im Interview: Regional verwurzelt, bundesweit aktiv

Thomas Jarzombek, Bundestagsabgeordneter aus Düsseldorf, im Gespräch über lokale Politik und Digitalisierung, Foto: Michael Luebke
Thomas Jarzombek, Bundestagsabgeordneter aus Düsseldorf, im Gespräch über lokale Politik und Digitalisierung, Foto: Michael Luebke
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Im Interview spricht Thomas Jarzombek über die Bedeutung seiner Heimat Düsseldorf für seine Arbeit auf Bundesebene, seine Schwerpunkte im Bundestag wie Digitalisierung und Bildung, sowie seine Rolle im CDU-Bundesvorstand.

Alexander Hartmann: Herr Jarzombek, wie sehr sind Sie in die lokale Politik Ihrer Heimatregion involviert und inwiefern prägt diese Ihre Arbeit auf Bundesebene?

Thomas Jarzombek: Die Region prägt mich sehr stark. Düsseldorf ist eine liberale Stadt mit einem wirtschaftlich vernünftigen Blick auf die Dinge. Wir sind bekannt für unsere prosperierende Wirtschaft und solide kommunale Finanzen. Unsere Stadt hat eine diversifizierte Struktur, wir investieren in Schulen und haben eine saubere und sichere Umgebung. Diese Eigenschaften und das Mindset, dass man auch etwas tun muss, die Sachen ordentlich macht und fleißig ist, gehören zur “toleranten rheinischen Lebensart”. All das beeinflusst meine politische Arbeit maßgeblich.

Alexander Hartmann: Wie oft sind Sie in Düsseldorf und wie sieht Ihr Kontakt zu den Bürgern aus?

Thomas Jarzombek: Die Hälfte des Jahres bin ich in Berlin, da Sitzungswochen im Bundestag sind und dort Präsenzpflicht herrscht. Die andere Hälfte des Jahres verbringe ich in Düsseldorf. In dieser Zeit bin ich immer für die Bürger erreichbar – ob sie mir schreiben, mich anrufen oder mit mir persönlich reden möchten. Ich führe viele Gespräche und schaue mir Dinge vor Ort an, wie zum Beispiel beim Jahresempfang im Düsseldorfer Norden. Durch diesen ständigen Kontakt kann ich direkt auf die Wünsche und Probleme der Menschen eingehen und Lösungen finden.

Alexander Hartmann: Was sind Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte im Bundestag?

Thomas Jarzombek: Mein Schwerpunkt liegt auf Forschung und Bildung. In den letzten Jahren habe ich mich aber auch sehr viel mit Digitalisierung beschäftigt. Ich war maßgeblich am milliardenschweren Breitbandprogramm beteiligt, von dem Düsseldorf stark profitiert hat. Unsere Stadt wird flächendeckend mit Glasfaser ausgestattet und es gibt zahlreiche Förderprogramme vom Bund. Außerdem habe ich mich dafür eingesetzt, dass Düsseldorf eine Pilotregion für 5G-Anwendungen wird. Ein bedeutender Erfolg war auch die Aufhebung der WLAN-Störerhaftung, wodurch der Betrieb von WLAN-Netzen erleichtert wurde.

Alexander Hartmann: Der “Nordbote” ist nun nur noch digital erhältlich. Wie stehen Sie dazu?

Thomas Jarzombek: Das Bedürfnis nach Informationen vor Ort ist sehr groß, und der “Nordbote” deckt das hervorragend ab. Man muss mit der Zeit gehen, und guter Inhalt funktioniert sowohl digital als auch in Print. Wichtig ist, dass die Qualität der Informationen stimmt.

Alexander Hartmann: Kürzlich wurden Sie erneut in den Bundesvorstand der CDU gewählt. Was bedeutet das für Sie?

Thomas Jarzombek: Das ist eine große Ehre. Die letzten zwei Jahre im Bundesvorstand waren sehr intensiv, besonders die Arbeit am neuen Grundsatzprogramm, in das ich viel Herzblut und Zeit investiert habe. Ich freue mich über das große Vertrauen des Parteitags und auf die weitere Arbeit. Es ist wichtig, den Menschen wieder Mut und Lust auf Innovationen zu machen.

Alexander Hartmann: Vielen Dank, Herr Jarzombek, für das interessante Gespräch.

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