Ab 1. Dezember beginnt Straßen.NRW auf einem kleinen Stück mit dem Rückbau der B8 alt zwischen Froschenteich und Huckingen. Grund: Entwässerungsprobleme.
Wegen Entwässerungsproblemen wird die B8 alt zunächst auf einem kleinen Stück zurückgebaut. Die Duisburger Landstraße wird ab Montag, 1. Dezember, zwischen Froschenteich und Huckingen zwischen den Hausnummern 277 und 255 voll gesperrt und verengt. Einen genauen Zeitplan, wann die gesamte Strecke rückgebaut werden soll, gibt es laut Straßen.NRW noch nicht. Wie Straßen.NRW mitteilt, führt ihre Regionalniederlassung Niederrhein Arbeiten durch, um die Straßenentwässerung zu verbessern. Dies sei unaufschiebbar, so Pressesprecher Gregor Hürter auf Anfrage. Zudem werde die vorhandene Fahrbahn auf eine Breite von 4,75 Meter zurückgebaut – wie es für die Straße insgesamt vorgesehen sei.
Der auf der Westseite der Fahrbahn gewonnene Raum wird zur Anlage einer Rigole genutzt, so Straßen.NRW. „Diese dient zur Versickerung des Straßenoberflächenwassers und soll zukünftige Überschwemmungen auf Privatgrundstücken verhindern.“ Zusätzlich wird der westlich der Straße gelegene Radweg saniert. Abhängig von der Witterung dauern die Arbeiten voraussichtlich bis Ende Januar 2026.
Ortskundige Verkehrsteilnehmer sollten den gesperrten Bereich über die B8n „Danziger Straße“ umfahren. Radfahrende und zu Fuß Gehende können die Baustelle passieren. Anlieger werden über Regelungen zum Erreichen ihrer Grundstücke mit einem Anschreiben informiert. „Apfelparadies“ und „Gartenbau Hilger“ sind von Huckingen aus erreichbar.
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Kommentare
(9)
CH
Christian Wosnik
Gast
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Wahnsinn, da gibt es eine funktionierende, breite Straße ohne Hoppeleffekt und wir verkleinern Sie. Unglaublich. Am Ende kostet es viel Geld und die Straße ist schlechter. Eine Lose Lose Entscheidung par Excellence.
UL
Ulrike Schneider
Gast
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Was 2008 (!) beschlossen wurde, ist doch heute Schnee von gestern!
Welch ein Wahnsinn, eine funktionierende und gut ausgebaute Straße für so viel Geld zum Nachteil der Bevölkerung zu verändern. Wenn man sich hier mal umschaut, wird dieses Geld sehr viel dringender zur Wiederherstellung der mit Riesenlöchern bestückten Straßen im Umfeld gebraucht.
TH
Thomas Reuß
Gast
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Das sehe ich anders. Die Demokratie baut auf Kompromisse und Vereinbarungen auf, um möglichst viele Interessen zu berücksichtigen. Das ist hier nach einem langen und schwierigen Verfahren geschehen. Ich bin eher erschrocken, dass der Beschluss noch nicht umgesetzt ist und die Diskussion von vorne beginnt, statt sich nun neuen Dingen zuzuwenden. Das Ganze sage ich unabhängig von der inhaltlichen Bewertung dieses Beschlusses.
LG
LG
Gast
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Ja, die Radwege entlang der alten B8 sind in einem sehr schlechten/ungepflegten Zustand und bedürfen dringend einer Verbesserung. Und wenn die Entwässerung anzupassen ist, soll dies auch ausgeführt werden. Aber der Rückbau ist ein Paradebeispiel dafür, wie Geldmittel falsch allokiert werden. Es gibt so viele Straßen in unserem Bereich, die in schlechtem Zustand sind, und wo es sinnvoll wäre, in einen neuen Belag oder zumindest in eine Ausbesserung zu investieren. Warum können sich die Beteiligten inkl. Ministerium nicht zusammentun und eine Lösung finden anstatt nur auf alte Beschlüsse zu verweisen, die nicht mehr zeitgemäß sind, und die Hände in den Schoß zu legen? Das würde ich von einer aktiven BV erwarten!
PM
PM
Gast
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Ja, macht es nur immer unbequemer für den Autofahrer. Aber wundert Euch nicht, wenn die Umsätze in den Geschäften rückläufig sind und alle nur noch online einkaufen.
J�
Jürgen van der Sanden
Gast
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Es ist mir unverständlich, dass man neben den evtl. notwendigen Massnahmen (Hochwasserschutz der Anlieger) einen derartigen Aufwand betreibt. Eine Verengung der Straße und die damit verbundenen Kosten sind doch nicht akzeptabel. Wer in der Politik, hier im Verkehrsministerium, auch nur etwas nachdenken würde, hätte das Geld für andere Projekte genutzt. Aber es sind ja nicht die eigenen Gelder, sondern nur Steuergelder!
JU
Jutta Sendt
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Schade, dass es dieser Kommission des Verkehrsministeriums nicht erlaubt ist dazuzulernen und alte Beschlüsse zu verändern/anzupassen. Eigentlich funktioniert so die Evolution…nicht bei allen offensichtlich.
RB
RB
Gast
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Weshalb wurden Schutzmaßnahmen beim damaligen Rückbau nicht miterledigt?
Radfahrer sieht man dort kaum, wo sollten sie auch hinwollen.
Radwege ausbessern hätte man doch damals miterledigen können.
Die Kaiserswerther Straße in Stockum – derzeit auch so ein Mysterium.
Dafür sehen Straßenbeläge im Süden der Stadt teils aus wie in armen Ländern.
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A.
A. Menzel-B.
Gast
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Da können die Bürger/Bürgervereine noch so protestieren und argumentieren, was 2008 beschlossen wurde wird gemacht: eine intakte, direkte Straßenverbindung (ohne Schlaglöcher!) zerstört. Der Umweg ist in Kauf zu nehmen – die Umwelt spielt da auch keine Rolle. Vollsperrung ab 1. Dez. – ein schönes Weihnachtsgeschenk!
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