Rosenexperte Werner Ruland: „Der goldene Herbst ist die beste Pflanzzeit!“
Auf mehr als 110.000 Quadratmetern baut „Rosen Ruland“ Schnittrosen und Rosenpflanzen in mehr als 50 verschiedenen Sorten an. Inhaber der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Rosenschule zwischen Duisburg und Düsseldorf ist Werner Ruland. Der Rosenexperte hat viele Tipps parat.
„Wichtigstes Kriterium vorab ist die Standortwahl. Man sollte bedenken, dass Rosen über Jahrzehnte im Garten stehen können“, so Werner Ruland. Bester Standort ist eine sonnige Süd- bis Süd-Ostlage, damit die Pflanzen nach feuchten Nächten schon in den Morgenstunden rasch abtrocknen können. Schattige und unter Bäumen gelegene Standorte sind gänzlich zu meiden.
Als beste Pflanzzeit wird der Herbst von Ruland empfohlen. Die Arbeit im Garten wird jetzt noch mit schönem Wetter begleitet und macht definitiv mehr Spaß, als im kalten und oftmals nassen Frühjahr. Die Pflanzen in den Töpfen sind voll durchwurzelt, der Boden ist nicht matschig, sondern nur erdfeucht, was die Pflanzung leichter macht und auch Staunässe vermeidet. „So können die Rosenpflanzen über den Spätherbst noch Haarwurzeln bilden und somit im Frühjahr gleich ungestört mit dem Wuchs loslegen“, weiß der Rosenzüchter. Mit einer Startdüngung Mitte März, wird man dann Mitte/Ende Mai gleich mit einer üppigen tollen Blütenpracht belohnt. Ganz gleich, ob man sich für Bodendecker, Beet,- Edel,- Duft- oder Kletterrosen entscheidet.
Auf jeden Fall sollte man Rosen in einer Gärtnerei kaufen. Dort kann man sicher sein, eine Pflanze zu bekommen, die jahrelange Erprobung in den heimischen Klimaverhältnissen hinter sich hat und wichtige Gesundheit sowie Robustheit mit sich bringt (etwa mit ADR-Prädikat). Am besten in einer Rosenschule, wo man sich Rosen im gewachsenen Zustand und nötiger Beratung aussuchen kann, welches „Rosen Ruland“ von März bis November im Rosenschaugarten bietet.
Des Weiteren gibt es zum Herbst oft Rabattaktionen, bei „Rosen Ruland“ werden ab sofort alle Rosen mit einem Herbstrabatt von 20 Prozent verkauft – solange der Vorrat reicht.

Meist diskutiertes Thema ist der alljährliche Rückschnitt. Obwohl manchmal gegenteilig behauptet, empfiehlt Rosenexperte Werner Ruland, den Frühjahrsschnitt erst im Frühjahr zur Forsythienblüte vorzunehmen: „Sie läutet den sogenannten phänologischen Erstfrühling und damit den richtigen Schnittzeitpunkt ein. Jetzt im Herbst sollte man verblühte Triebe einfach stehenlassen, sie bilden oftmals Hagebutten, die dann Vögeln als Winternahrung dienlich sind.“
Zum Winterschutz wurden Rosen früher aufwändig abgedeckt, denn oftmals sind Rosen bei tiefen Minusgraden erfroren. Heutige Züchtungen aus dem Fachhandel sind wesentlich robuster und frosthärter geworden, sie haben in der Regel keinen Frostschutz mehr nötig. Der Klimawandel tut sein Übriges und lässt das Thermometer kaum noch zweistellig ins Minus fallen. Einzig in freien Lagen auf dem Land und tiefen zweistelligen Minuswerten sollte man die Pflanzen mit Jute, Vließ oder Tannenreisig abdecken, so auch bei den Stammrosen, die dem eisigen Wind stärker ausgesetzt sind.
Werner Ruland empfiehlt: „Nutzen Sie nun die sonnigen Herbstmonate für eine Pflanzung, lassen Sie sich professionell von unserer Rosengärtnerin Frau Maren Gehl beraten und profitieren Sie von der Rabattaktion. Bereichern Sie ihren Garten mit immerblühenden Rosen. Es ist die vom Fachmann empfohlen beste Pflanzzeit für Rosen!“