Ostufer Angermunder See – Vernachlässigtes Freizeitgelände

Radweg entlang des Ostufers am Angermunder See. Foto: HS
Radweg entlang des Ostufers am Angermunder See. Foto: HS
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Zu den zahlreichen Rad- und Fußwegen, die im Düsseldorfer Norden verbesserungswürdig sind, zählt auch der Verbindungsweg von „Zur Lindung“ entlang des Ostufers am Angermunder See zur Straße „An der Anger“. Dieser Weg wird nicht nur von illegalen Bade- und Partygästen genutzt, sondern hauptsächlich von Erholung suchenden Radfahrern und Spaziergängern.

Dieser städtische Bereich wurde in den 2000er Jahren für die Freizeitnutzung erschlossen. Zu den damaligen Baumaßnahmen gehören der besagte Weg, eine Brücke über die Anger, Liegewiesen und ein Aussichtspunkt. Das Ufer wurde mit Felsbrocken und dichter Bepflanzung gestaltet, um das gefährliche Baden zu verhindern.

Mangels Landschaftspflege und Instandhaltung des Weges ist der Bereich inzwischen stark verwildert und heruntergekommen. Bade- und Partygäste haben den Bereich nach ihren Vorstellungen genutzt und Lager- sowie Liegeplätze direkt am Ufer geschaffen, inklusive Trampelpfaden, Treppen und Badestegen. Landschaftspflege erfolgt im Wesentlichen nur durch die Netzgesellschaft, die den Baumbestand unter der Hochspannungsleitung kurz hält. Der japanische Staudenknöterich dominiert die Flora. Müll stellt weniger ein Problem dar, da die Awista zahlreiche Mülltonnen aufgestellt hat.

Die eigenmächtig angelegten, ufernahen Bade-, Lager- und Liegeplätze sind durch den derzeit hohen Wasserstand im See überschwemmt. Dies ist kein Problem für die Flora und Natur, wohl aber für Partygäste und Lagerfeuer direkt am See.

Der erwähnte Verbindungsweg oberhalb ist aufgrund fehlender Instandhaltung unzumutbar. Er ist die einzige öffentliche Erschließung des Bereichs um den See. Lediglich zum Südufer gibt es noch den Weg „Rodendeich“ als Stichweg mit vielen Schlaglöchern.

Die ursprünglich durchgehende Verbindung bis „Zur Lindung“ ist zwar auf den amtlichen, aktuellen Stadtplänen eingetragen, existiert aber tatsächlich nicht. Dies entspricht nicht dem Anspruch einer fahrradfreundlichen Stadt.

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