Jahreshauptversammlung von Handwerk und Handel e.V. in Angermund

Ein Teil der Mitglieder von Handwerk und Handel bei einer Abstimmung im Chargé in Duisburg-Rahm, Foto: vj
Ein Teil der Mitglieder von Handwerk und Handel bei einer Abstimmung im Chargé in Duisburg-Rahm, Foto: vj
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Der Punkt Verschiedenes dominierte den Abend

Mit etwas Verspätung startete Ferdinand Wolff, 1. Vorsitzender von Handwerk und Handel in Angermund e.V., die 32. Jahreshauptversammlung des Vereins, zu der insgesamt 14 Mitglieder ins Landgasthaus Chargé in Duisburg-Rahm gekommen waren. Nach den üblichen Protokollarien wies Ferdinand Wolff zunächst darauf hin, dass der Verein zum Jahresende 86 Mitgliedschaften zählte, wobei man bei sechs Austritten 3 Neuzugänge zu verzeichnen hatte. Nach seinem Tätigkeitsbericht übergab er den ‚Staffelstab‘ dann an die Kasse. Den Kassenbericht hat in diesem Jahr Ingrid May vorgetragen, weil die 1. Kassiererin; Ivonne Kaufmann, sich leider auf einem Seminar befand. Da im vergangenen Jahr bis auf den traditionellen Nikolausmarkt keine weiteren Veranstaltungen stattgefunden haben, konnte das Jahr 2023 mit einem positiven Saldo abschließen. Die Kassenprüfer hatten erwartungsgemäß daher keine Einwendungen, so dass die Entlastung des Vorstands einstimmig beschlossen wurde.

Hinsichtlich der Personalien ist zu vermelden, dass auch an diesem Abend immer noch nicht ein 2. Geschäftsführer gefunden werden konnte. Die Kassenprüfer, Bart Schoenemakers und Dr. Christoph Herrmann, bestätigten, dass sie auch im kommenden Jahr hierfür wieder zur Verfügung stehen.

Vom Vorstand von Handwerk und Handel in Angermund verlas Ingrid May (links) den Kassenbericht. In der Mitte Ferdinand Wolff, 1. Vorsitzender des Vereins, und rechts Vincenzo Curatolo, Internetbeauftragter, Foto: vj
Vom Vorstand von Handwerk und Handel in Angermund verlas Ingrid May (links) den Kassenbericht. In der Mitte Ferdinand Wolff, 1. Vorsitzender des Vereins, und rechts Vincenzo Curatolo, Internetbeauftragter, Foto: vj

Unter dem Punkt Verschiedenes berichtete der 1. Vorsitzende anfangs, dass die Beteiligung am „Dreck-weg-Tag“ dieses Jahr äußerst „Mau“ gewesen sei. Er führte dies u.a. darauf zurück, dass es keine Möglichkeit mehr gebe, dies in einer Zeitung anzukündigen, da nun auch das letzte Blatt sein Erscheinen eingestellt habe und die Online-Präsenz unter dem Namen Nordbote sich doch noch nicht rumgesprochen zu haben scheint. Neben dem Dîner en blanc wird es in diesem Jahr auch kein Wein- und Kulturfest in Angermund geben. Die Fußball-Europameisterschaft macht’s (un)möglich, denn genau für diesen Zeitraum hat der OB Stephan Keller alle privaten Veranstaltungen gestrichen. Ob es in diesem Jahr noch einen Tag der Rose geben wird, ist fraglich, denn es fehle der richtige „Anlass“ hierfür. Das ehemalige Hotel Litzbrück „dümpele“ vor sich hin: Zunächst habe ein Bauherr Insolvenz angemeldet, dann soll es Erbauseinandersetzungen geben. Das Thema „Denkmalschutz“ sei beim Haus Litzbrück auf jeden Fall jedoch vom Tisch.

Bis auf zwei verbliebene Teilstücke, wobei Angermund aller Voraussicht nach als letztes entschieden werde, sei der RRX bereits beschlossen. Und da man bisher keine Tieferlegungen/Untertunnelungen bei allen anderen Teilstücken vorgesehen habe, könne man davon ausgehen, dass dies auch nicht in Angermund erfolgen werde. Was allerdings den Brückenneubau angehe, so solle diese wie bisher eine reine Betonbrücke, d.h. keine gitterverzierte und die Durchschneidung des Ortes noch verstärkende Konstruktion, darstellen.

Ein Handwerker berichtete noch, wie schwer es sei, in Angermund eine Baugenehmigung zu erhalten. Insgesamt drei Jahre hätte er hierfür benötigt – und dies auch nur deshalb „so schnell“, weil er letztendlich einen Politiker zu Rate gezogen habe. Das „Bürokratieabbaugesetz“ lässt grüßen!

Zum Abschluss kam man dann noch auf das Problem einer fehlenden Gastronomie in Angermund zu sprechen. Der Angerkrug sei angeblich verpachtet, doch seit mindestens einem halben Jahr rühre sich nichts. Der Besitzer des Rosenhofs hat den ehemaligen Pächter gekündigt und renoviert zzt. Was hier entstehen wird, bleibt abzuwarten. Dafür ist der ehemalige Pächter des Rosenhofs nun im Clubheim des TV Angermund zu finden: vietnamesische Küche für deutsche (Freizeit)Sportler. Das hört sich – denkt man an die doch überwiegend sehr schlanken Asiaten – irgendwie ganz gesund an.

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