Haltestelle „Sittardsberg“ soll modernisiert werden

Der Stadtbahnhof „Sittardsberg“ im Duisburger Süden ist in die Jahre gekommen. Foto: sam
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Der Duisburger Stadtbahnhof „Sittardsberg“, eine Haltestelle der U 79 in Buchholz, ist in die Jahre gekommen. Um ihn langfristig sowie fahrgastfreundlich und behindertengerecht betreiben zu können, soll der Rat der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 10. Juni der Ausschreibung und Auftragsvergabe zu den weiteren Planungsleistungen mit einer voraussichtlichen Höhe von 626.370 Euro zustimmen.

Der Bahnhof wurde 1972 errichtet und ist somit seit mehr als 50 Jahren in Betrieb. In der Verwaltungsvorlage heißt es: „Nach eingehenden Untersuchungen wurde aus statischen und daraus resultierenden wirtschaftlichen Gründen entschieden, eine moderate, aber dafür umfassende Modernisierung der Haltestelle vorzunehmen“. Dazu gibt es zwei Konzeptideen:

Im ersten Modernisierungsansatz sollen die Treppenhäuser hervorgehoben werden. Mit kubisch ausgebildeten Treppenabgängen sowie niveaugleichen Fenstern von Brücke und Abgängen soll eine „höhere optische Wahrnehmung des Bahnhofs insgesamt auf Straßenniveau erfolgen“. Durch die Vergrößerung des baulichen Volumens der Treppenabgänge erhalte der Bahnhof den Charakter eines Gebäudes. Große Fensterflächen sollen den Innenraum hell und freundlich erscheinen lassen. Eine Dachbegrünung sei optional. Nach der Sanierung solle sich die bauliche Anlage proportional besser in das städtebauliche Umfeld einfügen.

Der zweite Ansatz ist die „1 zu 1“-Modernisierung: Ein Gründach füge sich gut in die Umgebung ein. Bei Verwendung einer extensiven Dachbegrünung sei der Pflegeaufwand marginal. Eine kontrastreiche Farbgebung lenke den Blick auf das unterirdische Bauwerk. Die Dachhaut solle erneuert werden. Neben einer fachgerechten Ausbildung der Dachanschlüsse sei auch eine Erhöhung der Transparenz in den Zugangsbereichen vorgesehen. Zudem seien die vorhandenen Betonplatten zu reinigen oder zu verputzen – das Farbkonzept müsse noch ermittelt werden. Ein Austausch der in die Jahre gekommenen Materialien solle „dem Bahnhof visuell zugutekommen und die Attraktivität für die Kunden steigern.“

Die Maßnahme wurde in das Förderprogramm NRW-Erneuerungsinvestitionen Stadtbahn aufgenommen.

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