Am Donnerstag, dem 23. Mai, lädt die kfd Angermund um 19.00 Uhr zu einer Lesung mit Regina Laudage-Kleeberg ins Pfarrheim der St. Agnes Kirche, Graf-Engelbert-Str. 14, 40489 D-Angermund, ein. Regina Laudage-Kleeberg, geb. 1986, Religionswissenschaftlerin, Volkskundlerin und Philosophin, liebt das Anderssein und das Anderswerden von Menschen, Systemen und Organisationen. Sie ist das vierte von sechs Geschwistern und hat selbst zwei Söhne. Sie lebt mit ihrem Mann sowie ihren Kindern in Münster und arbeitete bis März 2022 mit Begeisterung für das Bistum Essen. Heute ist sie Change Managerin im IT- und Finanzsektor. Der Kirche als Arbeitgeber hat sie den Rücken gekehrt, nicht aber ihrer spirituellen Heimat. Katholisch zu sein, das tut ihr gut – die Werte, die Traditionen und Rituale, darin fühlt sie sich zu Hause. Wenn da nur die Institution der Kirche nicht wäre! Die legt es förmlich darauf an, die Gläubigen hinauszutreiben – und obdachlos katholisch zu machen. Wie bleibt man katholisch, wenn die Institution Kirche so menschenverachtend unterwegs ist? Und was, wenn die Kirche lernen würde, ihren Mitgliedern wieder ein Zuhause anzubieten?
Regina Laudage-Kleeberg hat hierüber ein Buch geschrieben, aus dem sie auch lesen wird: „Obdachlos katholisch“. Im Buch erzählt sie sehr persönlich, wie katholisch sein geht, wenn die Kirche so gar nicht geht. Und sie beschreibt eine neue Heimat für all die Gläubigen, die katholisch bleiben wollen, aber zur Institution Kirche Nein sagen.
Ein sicherlich äußerst spannende Lesung, denn Regina Laudage- Kleeberg bewegt sich quasi zwischen den „Welten“, ihr eigentliches Zuhause immer noch suchend. Die Texte sollten eigentlich genügend Zündstoff für eine anregende Diskussion bieten. Für Mitglieder der kfd kostet der Besuch 5,00 Euro, für alle anderen 7,50 Euro.
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