Das Wittgatt von Froschenteich nach Wittlaer ist eine Problemstraße
Das Wittgatt von Froschenteich nach Wittlaer ist neben der hauptsächlich benutzten Bockumer Straße die einzige Erschließung für die beiden langgezogenen, ehemaligen Straßendörfer Wittlaer und Bockum. Das Wittgatt ist allerdings eigentlich gar keine Straße, sondern nur ein Wirtschaftsweg für die Landwirtschaft. Er führt durch Wasserschutzzonen, auch durch die Zone 1 mit einer Brunnengalerie.
Entsprechend schmal (ca. 3 m) ist das Wittgatt, sodass Begegnungsverkehr nur bei Mitbenutzung der Bankette möglich ist. Die Asphaltdecke ist zwar in Ordnung, aber daneben, auf den Banketten, die im Laufe der Jahre und Jahrzehnte mit wachsendem Verkehr immer breiter ausgefahren wurden, sind durchgehend Schlaglöcher und Pfützen zu finden. Oft fährt man mit zwei Reifen auf Ackerlehm.
Es ist nachvollziehbar, dass ein Ausbau der Straße sehr aufwendig ist. Für Straßen in Wasserschutzgebieten gibt es strenge Entwässerungsvorschriften. Zwingend ist die Ableitung des auf der Straße anfallenden Regenwassers in Abwasserkanäle.
Die Landeshauptstadt wird sich etwas einfallen lassen müssen, um dieses Problem nachhaltig zu lösen. Unübersehbar ist, dass die Wohnbebauung in Wittlaer-Bockum mehr und mehr verdichtet wird. Außerdem liegt für den nördlichen Stadtrand ein Bebauungsplan in einer Größenordnung von ungefähr 100 Wohnungen auf Eis. Den heutigen Anforderungen würde es auch entsprechen, wenn die Stadtbahnhaltestelle der U79 in Froschenteich ebenfalls sicher und bequem per Fahrrad erreicht werden könnte.