Kardinal Woelki besucht Kaiserswerth zur Neuversiegelung der Suitbertusreliquien
Am Sonntag, 1. März, erwartet die Pfarrei in Kaiserswerth hohen Besuch. Erzbischof Rainer Kardinal Woelki kommt an den Suitbertus-Stiftsplatz, um gemeinsam mit der Gemeinde das Patrozinium des heiligen Suitbertus zu feiern. Der Besuch ist Teil einer Reise des Kardinals zu allen Pfarreien, die zum 1. Januar fusioniert wurden. Neben der feierlichen Messe steht ein besonderes historisches Ereignis im Mittelpunkt, die Neuversiegelung der Reliquien der Heiligen Suitbertus und Willeicus.
Im Zuge der Restaurierung des Suitbertusschrens wurden die Gebeine der Heiligen wissenschaftlich untersucht. Bevor sie dauerhaft in die Holzkiste gebettet und versiegelt werden, folgt die Gemeinde einer alten Tradition. Am Sonntagmorgen werden die Reliquien in einem Glasschrein zur Anschauung gebracht. Dieses Ereignis wird voraussichtlich für lange Zeit das letzte Mal in dieser Form stattfinden.
Der Festtag beginnt um sieben Uhr mit dem Morgengebet in der Basilika und der Einsetzung der Reliquien in den Glasschrein. Bis 9.15 Uhr besteht die Gelegenheit zum stillen Gebet. Um 10 Uhr folgt das Pontifikalamt mit dem Kardinal, bei dem der Basilikachor die Messe D-Dur von Antonín Dvořák singt. Während des Gottesdienstes findet die feierliche Neuversiegelung statt.
Nach der Messe lädt Pastor Oliver Dregger zum Gespräch mit dem Erzbischof über die geistliche Zukunftsvision der Erzdiözese ein. Die Veranstaltung schließt mit einem gemeinsamen Mittagsimbiss ab.