In Kutten radelten 35 Mitglieder des E-Bike-Clubs durch Duisburg-Süd und Düsseldorf-Nord. Rund 500 Menschen zählt der junge Verein nach Angaben des Gründers.
Mitglieder der Electric Devils, vorne rechts der erste Vorsitzende Michael Hülskötter, haben bei ihrer E-Bike-Tour durch Duisburg-Süd und Düsseldorf-Nord am Samstag, 26. September, auf dem Burgwall an der Kaiserpfalz in Kaiserswerth Station gemacht. Foto: ah
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E-Bike-Rocker der Electric Devils machen Station an der Kaiserpfalz
Wer am Samstag, 26. September, über den Burgwall in Kaiserswerth spazierte, blieb unwillkürlich stehen. Schwarze Lederwesten mit orangefarbenen Aufnähern, Teufelshörner auf den Fahrradhelmen und E-Bikes mit prall gefüllten Packtaschen zogen in der Lindenallee vor der Ruine der Kaiserpfalz die Blicke auf sich. Dort legten die Electric Devils am frühen Nachmittag eine Pause ein. Sie nennen sich selbst E-Bike-Rocker, und wer mit ihnen ins Gespräch kam, merkte schnell, dass hinter dem wilden Auftritt vor allem Freude am gemeinsamen Fahren steckt.
Angekündigt hatte die Ausfahrt Harald Crößmann aus Duisburg. Am Vormittag trafen sich 35 Fahrerinnen und Fahrer in Großenbaum und machten sich in ihren Kutten auf den Weg durch den Duisburger Süden und den Düsseldorfer Norden. Vor Tiger & Turtle auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe in Wanheim-Angerhausen stellten sie sich zum Gruppenbild auf. Auf dem Plan standen außerdem das Aschlöcksken, der Berliner Imbiss, die Schlösser Kalkum und Heltorf, der Entenfang und die Sechs-Seen-Platte. Ausklingen sollte der Tag bei einem gemeinsamen Essen im Gleis drei am Bahnhof Großenbaum.
Zum Gruppenbild stellten sich Mitglieder der Electric Devils bei ihrer E-Bike-Tour am Samstag, 26. September, vor Tiger & Turtle in Duisburg-Wanheim-Angerhausen auf. Foto: privat
Angefangen hat alles 2022, erzählte Gründer Reimund Swoboda, den im Club alle nur „Swobo“ nennen. Inzwischen haben sich nach seinen Worten rund 500 Menschen angemeldet. Damit bei den gemeinsamen Touren alle rechtlich abgesichert und versichert sind, gründeten die Fahrerinnen und Fahrer einen Verein. Seit Juli sind die Electric Devils laut ihrer Website ein Verein in Gründung, mitfahren dürfen nur Mitglieder. In Kaiserswerth dabei waren auch der erste Vorsitzende Michael Hülskötter, den alle „Hülse“ rufen, und Christian Schulze-Bäing, genannt „Schulte“. Er organisiert die Touren und weiß Rat bei allen technischen Fragen rund ums E-Bike.
Bei aller Rocker-Optik nehmen die Electric Devils ihre Regeln ernst. Auf den Touren gelten Helmpflicht, die Straßenverkehrsordnung ohne Ausnahme und ein striktes Verbot von Alkohol und Drogen. Die Kutte mit den Aufnähern gibt es auch nicht gleich mit der Mitgliedschaft, vorher lernt man sich auf einer Tour kennen. Das Motto der Gruppe hatte Harald Crößmann schon in seiner Anfrage mitgeschickt, und es passt zu dem, was an diesem Nachmittag unter den Linden zu spüren war: „Wenn aus Fremden Freunde werden.“
Michael Hülskötter, erster Vorsitzender der Electric Devils, war beim Halt der E-Bike-Tour auf dem Burgwall an der Kaiserpfalz in Kaiserswerth dabei. Foto: ahChristian Schulze-Bäing, im Club „Schulte“ genannt, kümmert sich bei den Electric Devils um die Touren. An der Kaiserpfalz in Kaiserswerth legte er mit der Gruppe eine Pause ein. Foto: ahSeine Aufnäher verraten, was Christian Schulze-Bäing bei den Electric Devils alles ist, vom „Road Captain“ bis zum „Bike Stylist“. Foto: ahDas kleine Heft „Ride & Earn“ soll die Electric Devils zum Mitfahren motivieren, darin sammeln sie Aufkleber. Foto: ahViel Liebe zum Detail steckt in diesem Helm eines Teilnehmers der E-Bike-Tour, mit orangefarbenen Hörnern und dem Schriftzug der Electric Devils. Foto: ahIn ihren Kutten mit dem Club-Aufnäher auf dem Rücken fuhren die Electric Devils am Samstag durch Kaiserswerth. Foto: ah
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Kommentare
(3)
KL
Klaus Koch
Gast
Verständnisfrage,meinen sie jetzt E-bike oder Pedelec.Die Unterschiede sind ja gravierend, E-Bike braucht ein Kennzeichen,Führerschein und darf keine Radwege benutzen.
AC
Achim
Gast
Es sind Pedelec, bis zu einer Unterstützung von 25 km/h. Sonst dürften wir nicht Fahrradwege nutzen.
RE
Reimund Swoboda
Gast
Wir nennen unsere Pedelecs einfach E-Bikes, so wie ungefähr 98 % der Menschheit, und fahren anschließend gemütlich los. 😉🚲⚡
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