Es ist wieder so weit: Am 14. September 2025 finden in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahlen statt. Jeder Bürger ist aufgerufen, seine Stimme abzugeben und damit aktiv zur Demokratie beizutragen. Lesen Sie hier, wie die OB-Kandidaten aus Düsseldorf und Duisburg Fragen von NORDBOTE.de beantwortet haben.
Alle fünf Jahre entscheiden die Bürger bei der Kommunalwahl über verschiedene Ämter und Gremien – je nach Wohnort. Wer in einer Stadt oder Gemeinde lebt, wählt den Stadt- beziehungsweise Gemeinderat. Falls eine Bürgermeisterwahl ansteht, wird auch über die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister abgestimmt. Zusätzlich stehen die Wahl des Kreistags und des Landrats beziehungsweise der Landrätin auf dem Programm. In kreisfreien Städten wie Düsseldorf oder Duisburg werden zudem die Stadträte, Bezirksvertretungen sowie der Oberbürgermeister gewählt.
Wer darf wählen?
Wahlberechtigt sind alle Deutschen sowie Staatsangehörige der übrigen 26 EU-Mitgliedstaaten, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind. Wer am 14. September nicht persönlich wählen kann, hat die Möglichkeit zur Briefwahl. Jede wahlberechtigte Person, die im Wählerverzeichnis eingetragen ist, kann auf Antrag einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen erhalten oder in Wahllokale gehen, die schon jetzt geöffnet sind, etwa in den Bezirksämtern.
Die Kandidierenden
In Düsseldorf tritt der amtierende Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller erneut an – neben elf weiteren Kandidierenden. Auch in Duisburg stellen sich neben dem derzeitigen Oberbürgermeister Sören Link elf weitere Personen zur Wahl. Doch was unterscheidet sie? Welche Themen setzen sie, welche Ziele verfolgen sie? Um mehr Transparenz zu schaffen, hat NORDBOTE.de allen Kandidierenden für dieses Amt einen Fragebogen vorgelegt – die Antworten gibt es auf den folgenden Seiten: nordbote.de/wahl25
Darüber hinaus stehen digitale Entscheidungshilfen bereit: In Düsseldorf der „Düssel-O-Mat“, in Duisburg das „Kommunalwahl-Navi“ auf der Plattform Voto. Eine Übersicht verschiedener Angebote findet sich auch unter lokal-o-mat.de. Erhält am 14. September kein Kandidierender über 50 Prozent der Stimmen, findet am 28. September eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten statt.
Warum wählen gehen?
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie lebt vom Mitmachen. Jede Stimme zählt. Oft entscheiden nur wenige Stimmen über das Ergebnis – im Zweifel sogar eine einzige. Wer nicht wählt, überlässt anderen die Entscheidung darüber, wer die Stadt regiert und die Zukunft gestaltet. Wer mitbestimmen will, muss einfach wählen gehen.
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