Dort, wo bis September 2021 die Kirche St. Joseph in Wedau stand, prägen mittlerweile Eigenheime das Bild. Die Kirche wurde im Rahmen der Umstrukturierungen geschlossen, entweiht und abgerissen. Nun ist ein Ort entstanden, der den Gläubigen die Möglichkeit zum Beten oder Innehalten gibt: Mehrere Bänke stehen um das Außenkreuz, das Stadtdechant Andreas Brocke jetzt feierlich einsegnete.
In seiner kurzen Ansprache unterstrich Brocke, dass es manchmal Zeit brauche, um sich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen und sich zu sortieren. Die Bänke böten für alle Menschen die Möglichkeit, sich an Erlebnisse zu erinnern oder sich an Gott zu wenden – er sei nicht nur in der Kirche. Finanziert wurden die Errichtung des Kreuzes sowie der Bänke an der Ecke Kalkweg/Heimweg aus Konten der ehemaligen Gemeinde St. Joseph, erklärten Thomas Hake, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, sowie Verwaltungsleiter Uwe Becker auf Nachfrage.
Alex Schulz, stellvertretender Bereichsleiter der Aachener Baugesellschaft, unterstrich, dass sein Unternehmen gerne ermöglicht habe, diesen geschichtsträchtigen Ort wieder mit Leben zu füllen. Neben dem Außenkreuz sind auf der gut 4.700 Quadratmeter großen Fläche 15 Einfamilien- und neun Reihenhäuser sowie sechs Doppelhaushälften mit je etwa 145 Quadratmetern Wohnfläche im mittleren Preissegment entstanden. Einige stehen noch zum Verkauf.




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