Die bei der Kommunalwahl am 14. September nicht wieder angetretenen oder nicht wiedergewählten Mitglieder der Bezirksvertretung 5 verabschiedete Bezirksbürgermeister Benedict Stieber in der Sitzung am Dienstag, 28. Oktober. Es war die letzte in der jetzt abgelaufenen Wahlperiode. Er bedankte sich bei ihnen für deren ehrenamtliche und verdienstvolle Arbeit. Jeder hielt auch selbst eine kurze Abschiedsrede mit positivem Rückblick. Lediglich Fraktionsvorsitzender (CDU) Norbert Biermann erlaubte sich, auf die aus seiner Sicht nicht immer zufriedenstellende Arbeit des Amtes für Verkehrsmanagement hinzuweisen. Jürgen Gocht (Bündnis 90/Grüne) nahm sich nach 36 Jahren Mitgliedschaft besonders viel Zeit für seine Rede. Für sein großes ehrenamtliches Engagement, seinen mitgestaltenden und kritischen Geist erhielt er die Ehrenmedaille der Landeshauptstadt. Benjamin Tscholl (SPD) ist in den Rat der Stadt gewählt und bleibt beratend in den Sitzungen der Bezirksvertretung.
Es standen aber noch viele andere Punkte auf der Tagesordnung. Die Stadtverwaltung gab Antworten auf eine ganze Anzahl Fragen, die in früheren Sitzungen gestellt worden waren, zum Beispiel: Auf Antrag der Bezirksvertretung werden örtliche Vereine des Brauchtums, Heimat- und Bürgervereine bei stadtteilbezogenen Veranstaltungen mit Zuschüssen unterstützt. Für die Jahre 2024/25 standen dafür insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung. Sie sind komplett ausgezahlt. Gefördert werden Strom- und Wasserverbrauch, Kosten für Bühnen und Veranstaltungstechnik, nicht für Feuerwerk. Die Anfrage von Ulrich A. Dorprigter (Bündnis 90/Grüne) nach der Machbarkeit eines Erholungsgebiets mit Badesee im Lohauser Feld wurde negativ beantwortet. Für schwimmendes Treibgut im Rhein ist das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA Rhein) zuständig und entsprechend tätig. Um die Hochwasserschutzanlagen (Deiche, Schutzmauer) kümmert sich der Stadtentwässerungsbetrieb. Die Tiefbauarbeiten in Kalkum an der Unterdorfstraße und Viehstraße sind abgeschlossen. Die Wiederherstellung der Fahrbahn soll zeitnah erfolgen. Die Arbeiten Am Klompenkothen sollen noch bis Ende November dauern. Das Trafohäuschen neben der neuen Feuerwache in Kaiserswerth ist zur Verschönerung des Stadteingangs im Umfeld bepflanzt worden. Der Glascontainer an der Bockumer Straße 46 und auch die Container im Umfeld seien sehr stark frequentiert. Ein Abzug sei nicht möglich und es gebe auch keinen geeigneten Standort an anderer Stelle. Die Rheinbahn stünde im Kontakt mit den Fährbetreibern in Kaiserswerth. Aus ihrer Sicht wäre eine Übernahme nicht ausgeschlossen und würde derzeit geprüft. Sie wird nicht als wichtige Infrastruktur gesehen, ist aber wünschenswert für den Ausflugsverkehr. Nach Auskunft von Straßen NRW ist wegen der langen Vorlaufzeit (Planung, Baurecht, Ausschreibung) ein Vorgriff auf die Verbreiterung des Radweges auf der Kalkumer Schlossallee über die Bahntrasse nicht möglich. Zudem sollen Synergien (Baustelleneinrichtung, Verkehrssperrungen) aus dem Brückenneubau genutzt werden.
Oliver Winkels und Gerold Leibken vom Ordnungsamt der Stadt Düsseldorf erläuterten, dass der in diesem Jahr erstmals veranstaltete Nikolausmarkt am Wochenende, 6. und 7. Dezember, auf dem Kaiserswerther Markt unabhängig vom Weihnachtsdorf auf dem Klemenplatz zu genehmigen war. Veranstalter ist die Werbegemeinschaft „Wir Kaiserswerther e. V.“. Ein Antrag auf eine Marktveranstaltung im öffentlichen Raum könne nur abgelehnt werden, wenn wichtige Gründe dagegensprechen. In Verbindung mit einem Bauantrag der Messe Düsseldorf GmbH für ein neues Bürogebäude an der Stockumer Kirchstraße (Messeplatz 1) stellten Stefanie Rübsam, Leiterin der Abteilung Planung und Strategie, und Clemens Hauser, Executive Direktor Technical Operation, das Projekt „Messe Düsseldorf Cube“ vor. Sie berichteten darüber hinaus über die weiteren, zukünftigen Modernisierungs- und Ausbaupläne der Messegesellschaft.

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