Umbau des Kultushafens gestartet

Mit dem Spatenstich am 15. Mai startete der Umbau des Kultushafens im RheinPark Duisburg als gefördertes Städtebauprojekt (von links): Carolynn Schulz (Bezirksregierung), Annegret Widmann (IGA gGmbH), Oberbürgermeister Sören Link, Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka und Uwe Linsen (Wirtschaftsbetriebe Duisburg). Foto: Matthias Heuser
Mit dem Spatenstich am 15. Mai startete der Umbau des Kultushafens im RheinPark Duisburg als gefördertes Städtebauprojekt (von links): Carolynn Schulz (Bezirksregierung), Annegret Widmann (IGA gGmbH), Oberbürgermeister Sören Link, Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka und Uwe Linsen (Wirtschaftsbetriebe Duisburg). Foto: Matthias Heuser

Mit dem symbolischen Spatenstich haben die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Kultushafens im Duisburger RheinPark begonnen. Auf einer Fläche von rund 7.500 Quadratmetern entsteht ein naturnaher Erholungsraum für die Internationale Gartenausstellung 2027. Der vormals versiegelte Bereich zwischen Hochfeld und Wanheimerort wird zu einem öffentlich zugänglichen Gelände mit ökologischer Gestaltung und hoher Aufenthaltsqualität entwickelt.

Das Hafenbecken wird teilweise verfüllt, modelliert und neugestaltet. Dadurch entstehen neue Sichtbeziehungen zum Rhein und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Ein zentrales Element ist eine Rampe mit Panoramablick, die zum rund 800 Quadratmeter großen Hafenbalkon führt. Dort werden Ausblicke auf den Rhein und das Rheinhauser Vorland möglich. Ergänzt wird das Konzept durch eine neue Gastronomiefläche unter dem Brückenzug, die in modularer Containerbauweise hochwassergeschützt errichtet wird.

„Duisburg rückt mit dem Umbau des Kultushafens noch näher an den Rhein“, erklärte Oberbürgermeister Sören Link beim Spatenstich. Auch Uwe Linsen, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, betonte die Bedeutung des Projekts: „An diesem Ort sind die wenigsten Duisburger – und auch Hochfelder – jemals in ihrem Leben gewesen.“

Die Maßnahme wird als „Nationales Projekt des Städtebaus“ vom Bund gefördert und unter ökologischer Begleitung umgesetzt. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen.

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