Tiefbauarbeiten und Einbahnstraßenregelung auf der Zeppenheimer Straße

Mit der Verfüllung der Baugrube ist in Teilstücken bereits begonnen worden, aber wann wird die Verkehrsführung wieder zweispurig? Foto: hs
Mit der Verfüllung der Baugrube ist in Teilstücken bereits begonnen worden, aber wann wird die Verkehrsführung wieder zweispurig? Foto: hs

Seit dem 1. Juli ist die Zeppenheimer Straße vom Kleianshof bis zur Alten Kalkumer Straße als Einbahnstraße in Richtung Alte Landstraße ausgewiesen. Die Buslinie 760 fährt deswegen die fünf Haltestellen Alte Kalkumer Straße, Am Flugfeld, Edmund-Bertram-Straße, Am Hohen Bröhl und Kalkum Kirche in Richtung Wittlaer nicht an. Für den Individualverkehr führt die Umleitung über die Alte Landstraße und die Kalkumer Schlossallee. Nachvollziehbar, aber nicht zu entschuldigen ist, dass etliche Autofahrer statt dieses großen Umwegs entgegen der Fahrtrichtung fahren oder, wenn ortskundig, sich einen Weg über Anliegerstraßen suchen: Alte Kalkumer Straße, Oberdorfstraße, Edmund-Bertram-Straße, um dann auf die Zeppenheimer Straße zu kommen.

Die Baustelle wurde erst ab Mitte Juli eingerichtet. Diese überraschenden und ganz erheblichen Einschränkungen haben sehr viel Ärger und energische Proteste hervorgerufen. Vor allem steht die Frage im Raum, warum für dieses kurze Stück Einbahnstraße nicht eine temporäre Baustellenampel eingerichtet wurde, eventuell in zwei Bauabschnitten. Zur Dauer dieser Einschränkungen wurden unterschiedliche Angaben gemacht, die alle nicht glaubhaft oder bereits fast verstrichen sind. Wenn man beobachtet, wie lange an der Unterdorfstraße und am Heinrich-Holtschneider-Weg schon gegraben wird, kann man solchen Terminangaben keinen Glauben schenken.

Die energischen Proteste haben dazu geführt, dass Bezirksbürgermeister Benedict Stieber einen dringenden Antrag an die Verwaltung gestellt hat, die Situation vor allem für die Buslinie 760 zu verbessern. Der Antrag ist Gegenstand der Beratungen in der Sitzung der Bezirksvertretung 5 am Dienstag, 30. September um 17 Uhr im Kaiserswerther Rathaus.

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3 Antworten

  1. Neben den enormen Einschränkungen für unseren Alltag, ärgert mich besonders, dass die Rheinbahn in ihren online-Fahrplänen immer noch die gesperrte Linienführung nennt.

  2. Die Einbahnstraßenregelung auf der Zeppenheimer Straße wird von den meisten Autofahrern ignoriert.
    Die Polizei sollte hier regelmäßig kontrollieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer endlich wieder herstellen!

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