Theodor-Heuss-Brücke: Rheinbahn passt Busnetz und flexy-Angebot an

Die Übersichtskarte zeigt die erweiterten Einsatzgebiete des On-Demand-Services flexy, die ab dem 1. Februar gelten und eine flexible Rheinüberquerung zwischen den Zonen D-West und D-Mitte/Nord ermöglichen. Grafik: Rheinbahn
Die Übersichtskarte zeigt die erweiterten Einsatzgebiete des On-Demand-Services flexy, die ab dem 1. Februar gelten und eine flexible Rheinüberquerung zwischen den Zonen D-West und D-Mitte/Nord ermöglichen. Grafik: Rheinbahn

Ab Sonntag, 1. Februar, ist die Theodor-Heuss-Brücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Dies erzwingt die Umleitung der Rheinbahn-Linien M2, M3, SB51, SB52, 834 und 863. Um die Mobilität zu sichern, passt das Verkehrsunternehmen die Infrastruktur kurzfristig an und weitet den On-Demand-Service flexy aus.

Die notwendigen Änderungen erfolgen in wenigen Wochen statt der üblichen acht. An 103 Haltestellen werden über 300 neue Fahrpläne angebracht. Bis Ende Februar tauscht die Rheinbahn 116 Haltestellenschilder aus, bis Mitte März folgen 1583 Liniennetzpläne im gesamten Netz. Fahrgäste werden zusätzlich durch Promotion-Teams, Durchsagen und digitale Kanäle informiert. In der App und der elektronischen Fahrplanauskunft sind die neuen Verbindungen für Termine ab dem 1. Februar bereits abrufbar.

Als Ausgleich richtet die Rheinbahn zwei neue flexy-Spezialgebiete ein: „D-West“ (linksrheinisch) und „D-Mitte/Nord“ (rechtsrheinisch). Fahrten zwischen diesen Gebieten sind rund um die Uhr ohne Aufpreis zum regulären ÖPNV-Tarif möglich; bestehende Abos und Tickets gelten weiter. Die Buchung muss zwingend vorab über die flexy-App erfolgen, die ab dem 2. Februar auch intermodale Routen plant. Im Gebiet „D-West“ dienen bestehende Bushaltestellen als Haltepunkte. Zudem wird das Gebiet „D-Mitte/Nord“ in Richtung Innenstadt erweitert.

Bereichsleiter Christian Finke betont das Ziel, verlässliche Mobilität für Pendler und Schüler sicherzustellen. Eine dauerhafte Busumleitung über die Oberkasseler Brücke wird geprüft, jedoch aufgrund der Stauerfahrungen aus den Sommerferien 2025 skeptisch beurteilt. Parallel bietet die redy-App multimodale Alternativen wie Leihräder oder E-Scooter zur Überquerung der Brücke an. Detaillierte Infos stehen unter www.rheinbahn.de/THB zur Verfügung.

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