Die Theodor-Heuss-Brücke muss ab Sonntag, 1. Februar 2026, für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt werden. Mit dieser Maßnahme reagiert die Landeshauptstadt auf den sanierungsbedürftigen Zustand des Bauwerks und will so die Verkehrssicherheit gewährleisten sowie die Bausubstanz bis zur Errichtung eines Ersatzneubaus schützen.
Die Stadt informiert über die sogenannte Ablastung neben der regulären Beschilderung zusätzlich über die städtischen Variotafeln. Für Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind, stehen ab dem 1. Februar verschiedene Ausweichrouten zur Verfügung.
Fahrzeuge, die aus westlicher Richtung kommen, können ab dem Autobahnkreuz Kaarst über das Autobahn-Viereck weiterfahren. Innerhalb Düsseldorfs bietet sich die Rheinkniebrücke als Alternative an. Für den Verkehr aus östlicher Richtung empfiehlt die Stadt die Umfahrung über die B8 Danziger Straße mit Querung der A44 oder alternativ die B1 über den Kennedydamm und den Rheinufertunnel mit anschließender Querung über die Rheinkniebrücke.
Von der Gewichtsbeschränkung sind auch mehrere Buslinien der Rheinbahn betroffen. Die Linien M2, SB51, 834 und 863 müssen ihre Routen anpassen. Alle Änderungen der Linienwege hat die Rheinbahn auf ihrer Internetseite unter www.rheinbahn.de/fahren/verbindungen/thb zusammengestellt.
Der Rat der Landeshauptstadt hatte bereits am 10. Juli 2025 beschlossen, die in die Jahre gekommene Theodor-Heuss-Brücke durch einen Neubau zu ersetzen. Das 1957 errichtete Bauwerk überspannt nördlich der Innenstadt den Rhein und verbindet die Stadtteile Golzheim und Heerdt miteinander.
Bei der Theodor-Heuss-Brücke handelt es sich um einen Brückenzug, der aus fünf Teilbauwerken besteht. Die Gesamtlänge aller Teilbauwerke beträgt mehr als 1,5 Kilometer. Jedes Teilbauwerk weist dabei besondere statisch-konstruktive Merkmale auf.
Weitere Informationen zum Projekt sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Interessierte auf der städtischen Projekt-Homepage unter www.duesseldorf.de/thb.
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