Es war ein galaktischer Abend im Gemeindezentrum Herz-Jesu – ausschließlich gestaltet mit „Sermer Eigengewächsen“: Das Team der kfd Serm sorgte am Freitag, 6. Februar, für ausgelassene und fröhliche Stimmung im ausverkauften Saal. Das mehr als fünfstündige Programm verging wie im Flug und entsprach somit hervorragend dem Motto: „Schwerelos schwebt durch das All, die kfd beim Karneval.“
Bis ins kleinste Detail hatte das Team um die neue Vorsitzende Moni Simon, die wieder souverän als Sitzungspräsidentin agierte, und ihre Stellvertreterin Heide Apel alles mottogerecht geplant: von der Deko an den Wänden und hinter der Bühne über die Lieder und Tänze bis hin zu den Orden. Denn jeder Mitwirkende sowie jeder Bühnengast bekam als Dankschön den Ufo-Orden überreicht – das gilt sowohl für die Darstellerinnen und Darsteller auf der Bühne als auch für das Küchen- und Serviceteam. Nur so kann solch ein Abend gut funktionieren!

Los ging es mit dem Mottolied „Schwerelos“. Die Botschaft war klar: „Hier regiert der Frohsinn, tausend Glücksgefühle.“ Nach dem obligatorischen Kartoffelsalat mit Bockwurst folgte der Verdauungstanz. Dann stellte sich der Südstern vor: die Kinderprinzessinnen-Crew, die Stellas, die Sternschnuppen und der Karnevalsprinz Bernd II. (Baumann). Besonders bejubelten die Närrinnen im Saal Karnevalsprinzessin Gabi (Koths). Denn erstmals seit 75 Jahren begleitet wieder eine Frau den Prinzen, nicht ein Hofmarschall. Also: Frauenpower pur!

Als Überraschung trat erstmals das Schalmaiencorps „vom Planeten Wittlaer“ auf. Die stattlichen Männer jeder Altersgruppe verstanden es, das Publikum mitzureißen. Die Gruppe feiert in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag, seit 70 Jahren begleiten die Musiker den Karnevalszug durch Serm. Sie hatten besondere Mitbringsel für die Organisatorinnen im Gepäck – und die Lacher aller Frauen auf ihrer Seite.

„Neues aus dem Himmel“ hatten Moni Simon und Heide Apel zu verkünden: „Zusammen sind wir Gott.“ Es sei besorgniserregend, was sich auf Erden abspiele. Hergestellt werden müsse zudem ein Gleichgewicht zwischen Produktivität und Promille. Auf Nachfrage habe Petrus den Grund für die vielen Unwetter erklärt: Bei dem vielen Schlechten, das auf der Erde passiere, helfe nur spülen, spülen, spülen!
Das Kassenteam traf sich zu einer außerordentlichen Sitzung auf der Bühne. Mit Witz und Humor – und auch einer Portion Wahrheit – diskutierten Tanja Welk, Kirsten Brüning und Sina Albrecht über die schlechte Kassenlage der KG. Am Ende gingen Kollektenkörbe rum. Mit einer Finanzspritze des Präsidenten sowie einer „Kartoffelsalat-Spende“ kamen 736 Euro für die KG zusammen.
„Klatsch auf der Dorfstraße“ hatten Tanja Terörde und Lilo Matschk dabei. Doch was sie mit spitzer Zunge verkündeten, ist eigentlich nur für die Dorfbewohner bestimmt. Bevor bei närrischer Musik von DJ Tümmel weiter gefeiert wurde, wurden mehrere Tanzdarbietungen verschiedener Gruppierungen frenetisch gefeiert.




















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