Starke Signale für Eltern: Ministerin-Debüt im kiwifalter

Ministerin Verena Schäffer (rechts) im Gespräch mit den Gründerinnen Stephanie Maus (links) und Katja Kaltenbach (mitte). Foto: cj
Ministerin Verena Schäffer (rechts) im Gespräch mit den Gründerinnen Stephanie Maus (links) und Katja Kaltenbach (mitte). Foto: cj

Der von Katja Kaltenbach und Stephanie Maus im Jahr 2019 gegründete Family Hub verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Er verzahnt flexible Kinderbetreuung, Coworking-Möglichkeiten für Eltern und Beratungsangebote unter einem Dach. Für Ministerin Schäffer stand bei ihrem Besuch vor allem die praktische Umsetzung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund. Selbst Mutter von zwei Kindern weiß die Ministerin, wie schwierig gerade die ersten Jahre der Kinderbetreuung sind. „Ich hatte oft meine Mutter und eine Tagesmutter an meiner Seite, um trotzdem weiter arbeiten zu können“, erzählt Schäffer. „Wir freuen uns sehr, dass die Ministerin uns direkt nach ihrer Amtsübernahme besucht“, betonte Mitgründerin Stephanie Maus. „Das ist ein klares Signal für die Belange von Familien. Sie brauchen keine Debatten über Vereinbarkeit, sie brauchen funktionierende Lösungen.“

Besonders viel Zeit nahm sich die Ministerin für das direkte Gespräch mit den Menschen vor Ort. Im Austausch mit den Eltern, die die Dienste des kiwifalters regelmäßig nutzen, wurde deutlich, wo der Schuh im Familienalltag drückt. „Gerade wenn die Kinder erst ein paar Monate alt sind, möchte man sie ungern abegben. Da bietet der kiwifalter genau das richtige Konzept: Ich bleibe in der Nähe meines Kindes und kann sogar Zeit in der Mittagspause mit ihm verbringen“, sagt Laura Schmück, die dank der Einrichtung schnell wieder stundenweise im Einsatz war und so ihre Stelle behalten, aber der Arbeitgeber auch ihr Expertise weiterhin nutzen konnte.

Sarah Greifswald (links) und Julia Nau (mitte) nutzen den kiwifalter und freuten sich über das Gespräch mit der Ministerin. Foto: sam
Sarah Greifswald (links) und Julia Nau (mitte) nutzen den kiwifalter und freuten sich über das Gespräch mit der Ministerin. Foto: sam

Themen wie die verlässliche Entlastung bei Kita-Randzeiten, die Bindung von Fachkräften und der Schutz vor elterlicher Überlastung standen dabei im Fokus. Der kiwifalter versteht sich hierbei als „Caring Community“, die Familien von der Schwangerschaft bis hin zur Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen (Elder Care) begleitet.

Dass das Konzept den Nerv der Zeit trifft, zeigen nicht nur die jüngsten Berichte in bundesweiten Medien wie den Tagesthemen oder der WirtschaftsWoche. Nach dem erfolgreichen Pilot-Hub in Düsseldorf-Kalkum ist das Modell nun bereit, auch an anderen Standorten Schule zu machen. Für die neue Ministerin bot der Termin einen tiefen Einblick in eine „soziale Innovation“, die lokal verankert ist, aber als übertragbares Modul für ganz NRW dienen könnte.

Laura Schmück (links) berichtete von ihren Erfahrungen. Foto: cj
Laura Schmück (links) berichtete von ihren Erfahrungen. Foto: cj

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