Die vom Unternehmen Open Grid Europe (OGE) geplante CO₂-Pipeline dürfe nicht durch den Duisburger Stadtwald geführt werden. Das fordert die SPD. Stattdessen müsse eine Trassenführung entlang bestehender Infrastruktur gewählt werden. Das habe auch der Umweltausschuss in seiner Sitzung am 23. Juni noch einmal betont.
Dass OGE inzwischen Alternativen prüfen will, wertet die SPD als richtiges Signal. Nun müsse daraus auch die Konsequenz folgen, auf eine Trassenführung durch den Stadtwald vollständig zu verzichten.
„Die CO₂-Pipeline darf den Duisburger Stadtwald nicht zerschneiden. Sie kann gerne durch Duisburg führen, aber über andere Routen. Nach den derzeitigen Planungen wären rund 17 Hektar hochwertigen Laubwaldes betroffen. Das entspricht etwa 24 Fußballfeldern. Wir erwarten deshalb, dass OGE eine alternative Trassenführung wählt, auch wenn diese mit höheren Kosten verbunden ist. Private Gewinne dürfen nicht zulasten unseres Stadtwaldes und der Lebensqualität der Duisburgerinnen und Duisburger gehen. Der Schutz unseres Stadtwaldes muss Vorrang haben“, sagen die Duisburger SPD-Politiker, wie Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas und Landtagsabgeordnete Sarah Philipp.
Auch die Stadt Duisburg habe in ihrer Stellungnahme erhebliche Bedenken gegen eine Trassenführung durch den Stadtwald geäußert und stattdessen Alternativen entlang bestehender Infrastrukturtrassen angeregt. „Diese fachlichen Einwände dürfen im weiteren Verfahren nicht ignoriert werden. Die Alternativen müssen jetzt ernsthaft geprüft und eine Trassenführung durch den Duisburger Stadtwald ausgeschlossen werden.“

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Ein Kommentar
AUCH nicht durch Rahm und Felder da geht schon eine CO Trasse durch es reicht sowas braucht kein Mensch