Wittlaer sieht sich als kleines gallisches Dorf am nördlichsten Rand der großen Landeshauptstadt. Das war jedenfalls ein Motto im Karnevalsumzug durch das Dorf im vergangenen Jahr. Mit ihrem teils tiefsinnigen, teils aufmüpfigen Humor bringen die Wittlaerer Karnevalisten unverblümt ihre Meinung gegenüber der Obrigkeit zum Ausdruck. Das gilt vor allem für Angelegenheiten, die unmittelbar ihr Dorf und die Verbindungen zu ihren friedlichen Nachbarn betreffen. Jeder Dorfbewohner wird deswegen verstehen, warum die Karnevalisten dieses Motto, welches wir als Überschrift für unsere Ankündigung verwenden, auf einen ihrer Wagen geschrieben haben.
Der traditionelle Rosenmontagsumzug in Wittlaer startet um 14.30 Uhr am Kreisverkehr vor „Im Jäger“. Es ist ein sehr familiärer, kreativer Umzug, nur gering motorisiert. Jeder kann sich einreihen, auch vom Straßenrand aus, gern im bunten, kreativen, selbst genähten und gebastelten Outfit. Die örtlichen Vereine und Freundeskreise sind ohnehin dabei. Im Schneckentempo geht es voran. Bis zum Partyzelt auf dem Schützenplatz am Grenzweg wird man wohl gut eine Stunde brauchen. Deswegen können auch Kinderwagen, Bollerwagen, Rollatoren und Rollstühle mithalten.
Im großen Partyzelt auf dem Schützenplatz geht das karnevalistische Treiben dann weiter. Egal, wie der Wettergott gesinnt ist, äußerlich bleibt man trocken, zum „Einnehmen“ gibt es Leckeres und Flüssiges. Für zünftige Musik aller Genres sorgt die Band „silkezahlt“. Die gute, närrische Stimmung kostet nichts.
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