Schweißtreibende Projektwoche: Rahmer Grundschüler überzeugten als Zirkusartisten

Die Bodenakrobaten meisterten ihre eigene Olympiade. Foto: sam
Die Bodenakrobaten meisterten ihre eigene Olympiade. Foto: sam

Strahlend, glücklich und sehr durchgeschwitzt – so ging die Zirkusprojektwoche der Kinder an der Grundschule Rahm am Wochenende zu Ende. In drei Aufführungen zeigten die Schülerinnen und Schüler im jeweils voll besetzten Zirkuszelt auf der Schützenwiese, welche tollen Fähigkeiten in ihnen stecken, selbst bei Temperaturen über 30 Grad. Große Ventilatoren halfen bei der Belüftung.

„Manege frei – hier komm‘ ich!“ hieß es zweimal am Freitag, 26. Juni, und einmal am Samstag, 27. Juni. Show-Eröffner war die Gruppe Hula-Hoop. Mit großem Spaß zeigten die Mitwirkenden, wie man dieses Sportgerät einsetzen kann. Die Bodenakrobaten überzeugten mit ihrer eigenen Olympiade. Am Ende verließen sie rückwärts und mit ganz viel Beifall die Manege. Das Programm ging mit vielen weiteren Acts weiter, beispielsweise mit der Trapezgruppe in luftiger Höhe oder der spanischen Gruppe mit Glasbalance. Natürlich durften auch die Clowns nicht fehlen.

Die spanische Gruppe zeigte Glasbalance - auch in der Höhe. Foto: sam
Die spanische Gruppe zeigte Glasbalance – auch in der Höhe. Foto: sam

Das Publikum bedankte sich für das eineinhalbstündige Programm mit viel Applaus. Einstudiert hatten die Kinder ihre Auftritte in kleinen Gruppen während der Projektwoche. Mitarbeitende des „Familien- und Projekt Circus Proscho“ unterstützten die Kinder dabei, in altersgemischten Teams neue Fähigkeiten zu entdecken.

Die Gruppe Hula-Hoop eröffnete die Vorführung in der Manege, mit der die Zirkusprojektwoche der Grundschule Rahm abgeschlossen wurde. Foto: sam
Die Gruppe Hula-Hoop eröffnete die Vorführung in der Manege, mit der die Zirkusprojektwoche der Grundschule Rahm abgeschlossen wurde. Foto: sam

Schulleiterin Linda Lohenkamp spürte bei der Begrüßung „neben dem Kribbeln in der Luft auch den Geruch von Popcorn und eine große Portion Mut.“ Sie dankte allen, die mitgeholfen hätten, die Herausforderungen bei diesen extremen Temperaturen zu meistern. Unzählige Elternbriefe seien geschrieben worden. Letztendlich war es allen Eltern freigestellt, ob ihr Kind an der Aufführung teilnehmen durfte. Dass fast alle Schülerinnen und Schüler in der Manege standen und sich glücklich im Kreis ihrer Gruppe über die Anerkennung freuten, war für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung. Dieses Erlebnis, das vom Förderverein finanziert wird, wird in Rahm alle vier Jahre wiederholt.

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