Das Schreibwarengeschäft PODBi an der Münchener Straße 47 in Buchholz wird am 24. Dezember seine Türen schließen. Die Inhaberinnen Heike Grau und Aylin Korkankorkmaz bedauern diesen Schritt sehr, sehen jedoch keine wirtschaftliche Zukunft mehr für das Geschäft. „Wir wissen, dass es eine Lücke hinterlassen wird, aber es ist wirtschaftlich für uns leider nicht mehr tragbar. Sozusagen ‘aus der Zeit gefallen‘, – wir sind ja kein Museum!“, erklären sie.
Das Geschäft blickt auf eine lange Geschichte zurück, seit seiner Gründung im Jahr 1951 durch Herrn Bachmann und der anschließenden Führung durch mehrere Generationen. In den vergangenen zehn Jahren war es als „PODBi Schreib- und Spielwaren“ bekannt und bot Schulschreibwaren, Büroartikel, kleine Spielwaren und Kalender an. „Wir hoffen im Moment noch auf einen Nachfolger, der das Geschäft und auch den DVG-Fahrkarten-Verkauf fortführt“, sagt Aylin Korkankorkmaz. Der Abverkauf mit hohen Rabatten bis Weihnachten soll helfen, die Bestände zu reduzieren. „Ja, wir wünschen uns tatsächlich, dass unsere Kunden und vielleicht auch Lehrkräfte aus den nahen Schulen alle nochmal zum Abschied vorbeikommen, und uns ‘hamstermäßig‘ leerkaufen“, ergänzt Heike Grau.

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