RRX-Ausbau: SPD setzt auf Mobilität im Duisburger Süden

Der RRX-Ausbau ist wichtig – doch zunächst wird es Einschränkungen geben, zum Beispiel bei der Benutzung der S 1. Archivfoto: sam
Der RRX-Ausbau ist wichtig – doch zunächst wird es Einschränkungen geben, zum Beispiel bei der Benutzung der S 1. Archivfoto: sam

Die Bezirksvertretung (BV) Süd hat in ihrer jüngsten Sitzung am 15. Mai einen Antrag zum Ausbau des RRX und den damit verbundenen Ausfällen/Ersatzverkehren auf der Linie S 1 beschlossen. Ziel des Antrags: Die Verwaltung soll frühzeitig prüfen, welche Maßnahmen als Alternative zum Bahnverkehr notwendig und sinnvoll sind, um einen möglichst vorteilhaften Ersatzverkehr während des RRX-Ausbaus zu ermöglichen.

Der Antrag wurde auf Initiative der SPD-Ortsvereine im Duisburger Süden und des Düsseldorfer Nordens gestellt, durch die Fraktionen von SPD und Grünen. Die SPD-Ortsvereine, so heißt es jetzt in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten, befänden sich darüber hinaus seit Langem in guten Gesprächen mit der Stadt Duisburg und der Deutschen Bahn und hätten hier bereits für das Thema geworben und auf die Notwendigkeit einer frühen Planung aufmerksam gemacht.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende in der BV Süd, Jannik Neuhaus, erklärt dazu: „Die S 1 ist eine der wichtigsten Mobilitätsachsen im Duisburger Süden. Viele Menschen nutzen sie täglich. Deshalb sagen wir: Wenn die Strecke ausgebaut wird, müssen die Menschen sich auf den Ersatzverkehr verlassen können. Dafür müssen frühzeitig sichere Alternativen wie Buslinien oder der Ausbau von Fahrradwegen geprüft und auf den Weg gebracht werden.“

Die SPD-Vorsitzenden aus Großenbaum/Rahm, Jacqueline Dederichs und Daniel Rosenbach, führen weiter aus: „Wir sehen Bahn und Kommune in der Verantwortung: Dass z. B. beide Fahrtrichtungen gleichzeitig gesperrt werden, sehen wir sehr kritisch. Hier müssen gute Lösungen gefunden werden, die die Menschen möglichst wenig in ihrem Alltag belasten. Wir als SPD vor Ort haben den RRX-Ausbau auf jeden Fall frühzeitig im Blick.“

In der Antragsbegründung heißt es: „Im Zuge des Ausbaus der Rhein-Ruhr-Express-Strecke müssen zusätzliche Gleise zwischen dem Duisburger Hauptbahnhof und dem Düsseldorfer Flughafen gebaut werden. Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass in Folge auf der Hauptstrecke zeitweise nur noch Fernzüge verkehren werden und die Haltestellen Schlenk, Buchholz, Großenbaum und Rahm entfallen. Vor allem Berufspendlerinnen und -pendler sowie Schülerinnen und Schüler sind jedoch auf diese Verbindungen angewiesen.“ Auch die U 79 solle als Alternative geprüft werden.

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