Jecken können auch mit schlechtem Wetter umgehen! Das haben sie am Rosenmontag eindrucksvoll bewiesen. Nicht nur die Närrinnen und Narren, die in Fußgruppen oder auf den Wagen unterwegs waren, ließen sich durch heftige Regen- und Hagelschauer die Laune nicht vermiesen – tausende kleine und große Karnevalsfreunde harrten geduldig aus und jubelten vor allem Prinz Toni I. von der KG Südstern zu. Dieser hatte kurz zuvor beim Prinzenfrühstück die Macht im Rathaus von Oberbürgermeister Sören Link übernommen, der als Doge die Gäste begrüßte.
Es regnete nicht nur ein bisschen, als sich der Zug kurz nach 13 Uhr in Bewegung setzte, es schüttete regelrecht. Und die Hoffnung auf ein kurzes Intermezzo erfüllte sich leider nicht. Am einfachsten und sichersten war es, die Regenhüllen gleich anzulassen. Schade um viele Kostüme, die mit viel Energie und Arbeit liebevoll erstellt worden waren. Auch die verschiedenen Karnevalsgesellschaften aus dem Duisburger Süden waren Teil des großen Zuges.

Besser hatten es die Menschen, die in dem vom Stadtprinzen initiierten und umgebauten Bus „Jecke Kids“ unterwegs waren: Mit einem Dach über dem Kopf blieben alle trocken. Es war genügend Platz für fünf Rollstühle, die dank montierter Bodenschienen nicht hin und her rutschen konnten.Begleitet wurde der Bus von vier Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Mündelheim/Ehingen/Serm. Dirk Rahmacher zog gegenüber NORDBOTE.de ein positives Fazit: „Die Kinder haben mit solch einer Begeisterung Kamelle geworfen, dass wir im nächsten Jahr wieder mit dabei sind. Der Tag hat uns echt was gegeben, trotz des schlechten Wetters.“

Beim Prinzenfrühstück, zum dem auch das Sermer Prinzenpaar Bernd II. und Gabi I. eingeladen waren, hatte sich Oberbürgermeister Sören Link mit seinen Stellvertreterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn dem Sessionsmotto „Europa im Herzen – Konfetti im Blut“ in venezianischer Tradition angepasst. Er begrüßte beim ersten Dogenball in seiner launigen Rede alle Narren im „Palazzo am Burgplatz“.
Vater Rhein sei Duisburgs Canal Grande. Mit Blick auf die Landesgartenschau 2027 erklärte er: „Urbane Räume neu zu denken, in Richtung Klimaschutz zu lenken, Natur und Stadt in Einklang bringen: Das wird uns dort perfekt gelingen.“ Anders als Venedig habe in Duisburg der Eissport hohen Stellenwert: „Denn wie versprochen kommt daher, die Traglufthalle, temporär, und dann entsteht ein völlig neues, rund vierzig Millionen Euro teures, nachhaltig-schickes Eis-Gebäude, für Füchse, Schule, Freizeit-Freude.“






















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Ein Kommentar
schöne Bilder, Duisburg Helau