Rheinfähre Kaiserswerth plant Wiederaufnahme des Betriebs ab 15. April

Die Rheinfähre „Michaela II" auf dem Rhein zwischen Kaiserswerth und Langst soll ab 15. April wieder regelmäßig ablegen. Foto: ah
Die Rheinfähre „Michaela II" auf dem Rhein zwischen Kaiserswerth und Langst soll ab 15. April wieder regelmäßig ablegen. Foto: ah

UPDATE: Die Rheinfähre Kaiserswerth startet später als geplant. Gestiegene Kraftstoffpreise verzögern die Wiederaufnahme des Betriebs.

Gute Nachrichten für alle, die die Rheinfähre zwischen Kaiserswerth und Langst vermisst haben. Fährbetreiber Hajo Schäfer plant, den Betrieb voraussichtlich ab Dienstag, 15. April, wieder aufzunehmen. Ganz sicher sei es noch nicht, aber er arbeite daran, betont Schäfer auf der Website rhein-faehre.de.

Mit dem Neustart ändert sich einiges. An Werktagen startet die erste Fahrt künftig um 7.30 Uhr. Diese Anpassung sei schon länger überfällig gewesen, erklärt Schäfer, da in der ersten halben Stunde kaum Fahrgäste gekommen seien. Auch die Schulkinder hätten überwiegend die 7.30-Uhr-Fähre oder spätere Verbindungen genutzt. Die aktuellen Fahrzeiten sind unter rhein-faehre.de abrufbar.

Samstags bleibt die Fähre ein Ort zum Feiern. Etwa einmal im Monat sind Partys an Bord geplant, an diesen Samstagen ist kein regulärer Fährbetrieb vorgesehen.

Einen besonderen Ausflug bietet Schäfer am Freitag, 23. Mai, zum Japanfeuerwerk an. Tickets gibt es ausschließlich online, der Link soll zeitnah veröffentlicht werden. Eingestiegen werden kann wie gewohnt in Langst beziehungsweise Kaiserswerth sowie an den Altstadt-Kasematten. Die Getränke- und Essen-Flatrate entfällt künftig, was die Tickets dem Betreiber zufolge deutlich günstiger machen soll. Angeboten werden Early-Bird- und reguläre Tickets. Ebenfalls neu ist, dass an Bord künftig mit Karte bezahlt werden kann.

Eine unangenehme, aber unvermeidbare Nachricht hat Schäfer ebenfalls. Wegen der gestiegenen Kraftstoffpreise infolge der Kriegssituation im Iran erhebt er ab sofort einen Zuschlag von 0,20 Euro pro Fahrgast und Fahrt. Der Aufschlag gilt auch für Mehrfahrtenkarten. Eine 50er-Karte für Personen kostet damit statt 80 Euro künftig 90 Euro. Schäfer betont ausdrücklich, dass es sich dabei um keine versteckte Fahrpreiserhöhung handle. Der Zuschlag werde monatlich überprüft und bei Bedarf angepasst.

Dass die Fähre so sehr vermisst wurde, zeigen die Reaktionen auf die Ankündigung. „Die Fähre gehört zur DNA von Kaiserswerth“, schreibt ein Leser und verweist auf die Bedeutung der Verbindung für das regionale Radwegenetz. Radfahrerinnen und Radfahrer berichten, dass ihnen ohne die Fähre ein regelmäßiges Stück Naherholung auf ihren Runden gefehlt habe. Und aus der Weißen Siedlung kommen schlichte, herzliche Worte: gute Fahrt und den Passagieren viel Spaß bei der Überfahrt. Die Vorfreude auf beiden Rheinseiten ist deutlich spürbar.

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3 Kommentare

  1. Das ist ein erfreulicher und schöner Tag für D – Kaiserswerth und Meerbusch – Langst und darüber hinaus in der Region.
    Wo sind denn nun die vollmundigen Versprechen der Politik in Düsseldorf, Meerbusch sowie der Rheinbahn um die Rheinfähre zu übernehmen????

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