Mit einem derartigen Andrang hatte man nicht gerechnet. Fast ein Drittel aller Mitglieder der katholischen Frauengemeindschaft war dieses Jahr zur Jahreshauptversammlung erschienen, was das Team aber nicht aus der Ruhe brachte. Schnell waren die nötigen Kaffeegedecke besorgt, sodass Sylvia von Hoegen (Vorsitzende bzw. Teamsprecherin) die Versammlung nur unwesentlich verzögert beginnen konnte. Sie bedankte sich für das zahlreiche Kommen und übergab den Stab zunächst an Patricia Reismann. Nicht weniger als fünf Personen waren für eine 25-jährige Mitgliedschaft, aber ebenso viele für eine 50-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Darüber hinaus verzeichnete man im vergangenen Jahr nicht weniger als sechs goldene Hochzeiten und sogar eine diamantene Hochzeit in den Reihen. Fünf Kündigungen, davon vier altersbedingte, gab es im vergangenen Jahr, sodass bei einem Neueintritt die Anzahl der Mitglieder nunmehr 128 Personen beträgt.
Nachdem Sylvia von Hoegen ihren Jahresbericht vorgetragen hatte, folgte eine Vorschau auf die Veranstaltungen dieses Jahres, die wieder einiges zu versprechen scheinen, wie unter anderem ein Vortrag über Hans-Dieter Hüsch, eine Domführung im Kölner Dom, ein Vortrag mit Musik von Reinhard Mey oder eine Lesung am Ende des Jahres nach dem überwältigenden Erfolg am 3. Weihnachtstag 2025 mit Uwe Florin. Brigitte Dykhoff verkündete, insbesondere wieder aufgrund der Karnevalsveranstaltung, eine sehr solide Kassenlage. Die Kassenprüferinnen hatten folglich auch nichts zu beanstanden und schlugen der Mitgliederversammlung deshalb auch die Entlastung des gesamten Vorstands vor, was einstimmig erfolgte. Zur neuen Kassenprüferin wurde Beate Ahlmann gewählt.

Unter dem Punkt Verschiedenes erwähnte Sylvia von Hoegen unter anderem, dass man erwäge, eine Königsskulptur von dem Künstler Ralf Knoblauch zu kaufen. Hierfür müsse allerdings sichergestellt sein, dass das Objekt auch einen festen Platz in der Kirche erhalte. Das Auditorium stimmte dem einhellig zu. Zum Schluss äußerte der Vorstand noch eine dringende Bitte in eigener Sache: „Wir benötigen nicht nur jüngere Mitglieder, sondern insbesondere auch mehr Personen, die als Helferteam fungieren. Wir werden alle älter, sodass die gesamte Arbeit nicht nur beim Vorstand verbleiben kann.“ Zu guter Letzt wies sie noch darauf hin, dass im nächsten Jahr Neuwahlen anstehen: „Aus dem derzeitigen Team wird allerdings keiner weitermachen.“ Alle sollten daher schon einmal darüber nachdenken, wie denn ein neues Team aussehen könnte.
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