Sie sind weit mehr als nur eine Sitzgelegenheit: Seit nunmehr vier Jahren setzt die Landeshauptstadt mit rund 30 regenbogenfarbenen Bänken ein leuchtendes Signal für Akzeptanz und Vielfalt. Doch in Angermund schlägt dem Symbol der Toleranz immer wieder Zerstörungswut entgegen.
Es ist nicht das erste Mal, dass die bunte Bank auf dem Spazierweg Am Fettpott in Angermund im Visier von Unbekannten steht. In der Vergangenheit wurde sie bereits mehrfach aus ihrer Verankerung gerissen und umgeschmissen. Diesmal jedoch reichte den Tätern das bloße Umwerfen nicht mehr aus: Sie schleppten die Bank bis zum Ufer der Anger und warfen sie kurzerhand in den Fluss. Während zwei benachbarte, herkömmliche Holzbänke völlig unversehrt blieben, konzentrierte sich die Gewalt ausschließlich auf das bunte Symbol. Da wird wegschauen schwierig.
Beherzte Bürger bargen die Bank aus der Anger und trugen sie zu ihrem eigentlichen Platz zurück. Auch die Verankerung ist erneut angebracht, so dass die Bank bei dem schönen Frühlingswetter Platz für eine Pause bietet. Langfristig wird aber nun angedacht, eine neue Lösung zur Befestigung zu finden und die Bank einmal mehr im Blick zu haben. Denn Vielfalt soll auch in Angermund groß geschrieben werden.

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4 Kommentare
Es ist schade das es immer noch Leute gibt , die mit Vielfalt was zu tun . Man sollte wirklich mal darüber nach Denken nach 22.00 Uhr mal eine Streife unregelmäßig vorbei schicken. Vielleicht wir es dann besser .
Es ist nicht nachzuvollziehen, was Menschen da anrichten. Zu Angermund passt das eigentlich gar nicht. Diese Welt wird immer intoleranter
Man verzweifelt und ist sprachlos über solch ein Vorgehen!
Es sind Jugendliche die Ihre Kräfte messen
wollen und Langeweile haben.
Die größte Genugtuung wäre, sie auf frischer Tat zu ertappen und ein saftiges Bußgeld zu verhängen!!!
Unter dem Motto „jetzt erst recht erforderlich“ wünsche ich mir, dass noch mehr Bänke aufgestellt werden. Zum Beispiel in Kalkum am Fuß- u. Radweg entlang der B8n u. entlang des Spazierweges am Flughafenzaun,
ebenso am Rhein zwischen Kaiserswerth u. Lohausen.