Rahmerinnen gewannen beim Sportaustausch gegen Calais

21 Französinnen und 18 Rahmerinnen stellten sich mit ihren Betreuern vor dem Spiel zum gemeinsamen Foto auf dem TSR-Platz auf. Foto: sam
21 Französinnen und 18 Rahmerinnen stellten sich mit ihren Betreuern vor dem Spiel zum gemeinsamen Foto auf dem TSR-Platz auf. Foto: sam

Bereits zum zweiten Mal erklangen auf der Platzanlage der Turnerschaft Rahm (TSR) die Nationalhymnen von Deutschland und Frankreich. Die U15-Fußballerinnen aus Rahm setzten sich gegen das Team „Racing Club Calais“ mit 3:2 durch und trugen dazu bei, dass Duisburg den Heimvorteil mit 10:6 nutzte. Doch beim 44. Sportaustausch zwischen Duisburg und der Partnerstadt Calais stand auch das gemeinsame Miteinander im Mittelpunkt.

Die Fußball-Mädchen traten nach 2024 zum zweiten Mal in Rahm an. Doch es waren andere Sportlerinnen, denn der Wettbewerb wird stets unter den U15-Mannschaften ausgetragen. Am Freitagabend stand ein gemeinsames Grillen auf dem Programm. Die 21 Gäste aus Frankreich übernachteten im Gebäude der „Gartenzwerge“ und erhielten hier an zwei Tagen ihr Frühstück. Die Organisation bei der TSR lag federführend in den Händen des zweiten Vorsitzenden Marco Schöning.

Frank Klinker begrüßte am Samstagmorgen die Sportlerinnen und Gäste in Rahm. Foto: sam
Frank Klinker begrüßte am Samstagmorgen die Sportlerinnen und Gäste in Rahm. Foto: sam

Frank Klinker begrüßte am Samstagmorgen, 13. Juni, die Sportlerinnen und Zuschauenden. Die Rahmerinnen wurden von ihren Trainern Tino Thurow und Metin Engin sowie Michael Lindermann als Torwarttrainer betreut. Schiedsrichter war Matthias Daniel. In dem Spiel gingen zunächst die Französinnen in Führung, doch am Ende setzte sich das Rahmer Team durch. Nach dem Spiel fuhren die Mädchen gemeinsam zu „Tiger & Turtle“, bevor abends ausgelassen in einer Disco in Rheinhausen getanzt wurde.

Am Sonntagmittag fand im Rathaus der offizielle Empfang statt. Dann stand fest: Bei der 44. Auflage des Sportaustauschs zwischen Duisburg und Calais setzte sich Duisburg mit 10:6 durch. Das Team behielt damit den „Pott“ im Ruhrpott. Die Mannschaft aus der französischen Hafenstadt bekam den Deckel. So ist es inzwischen Tradition beim alljährlichen Vergleich der beiden Partnerstädte, der Freundschaftspokal wird geteilt: Das Siegerteam bekommt den Topf, die unterlegene Mannschaft den Deckel. Im Vorjahr hatten die Franzosen den Städtekampf für sich entschieden.

Cyril Pollet, Präsident des Office Municipal des Sports et des Loisirs de Calais, hatte seinen Teil des Pokals im Gepäck. Peter Serfort, Geschäftsführer des Stadtsportbunds Duisburg, brachte den kleinen Deckel der Trophäe mit. Im Ratssaal des Rathauses Duisburg gab es ein „volles Haus“. Insgesamt nahmen über 200 Jugendliche an dem Austausch teil.

Bei der Siegerehrung nahmen Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn und Cyril Pollet ganz offiziell den „Tausch“ vor. In der Gesamtwertung führt Duisburg mit 26 Siegen. Zwölf Mal gewann Calais die Gesamtwertung der Freundschaftswettkämpfe. Sechs Mal endete der Vergleich unentschieden seit dem ersten Sportaustausch im Jahr 1980.

Es war ein ergreifender Moment, als die französische und deutsche Natioalhymne gespielt wurden. Foto: sam
Es war ein ergreifender Moment, als die französische und deutsche Natioalhymne gespielt wurden. Foto: sam

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