Eigentlich sollte der große Parkplatz an der 6-Seen-Platte am Kalkweg ab Sommer 2026 bewirtschaftet werden – so sah es ein Antrag vor, den SPD und Bündnis 90/Die Grünen im September 2025 in der Bezirksvertretung Süd gestellt hatten (https://nordbote.de/parkplatz-am-kalkweg-bv-sued-beschliesst-gebuehren-und-verkehrslenkung). Nun haben die Antragsteller in einer Pressemitteilung erklärt, dass sie den Antrag zurückgezogen haben.
Im Nachgang der Antragstellung habe sich herausgestellt, dass die Anforderungen der verschiedenen Beteiligten so komplex zu sein scheinen, dass sie nicht in einen einzelnen Antrag zu gießen seien. Für die Antragsteller unterstreicht Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske (SPD): „Angestrebt wird eine weitreichende Beteiligung aller Betroffenen, um hier zukünftig ein Gesamtkonzept erarbeiten zu können, um das Superchaos in den Sommermonaten beherrschen zu können. Die Politik freut sich dabei auf die Anregungen aller Vereine und der Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gebiete.“
Mit dem Antrag sollte dem „unzumutbaren Verkehrschaos“ vor allem an schönen Sommertagen entgegengewirkt werden. Es war von „moderaten Parkgebühren“ die Rede; eine Einfahrt sollte nur bei freien Parkplätzen möglich sein.
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Eine Antwort
Das war wirklich nicht durchdacht. Wie lang hätte die Schlange vor den Parkticketgeräten sein sollen? Es hätte sich zurück gestaut in den Kalkweg, Neidenburger Str., Straße Am See.
Auf dem Rückweg wäre es das gleiche gewesen, um den Parkplatz zu verlassen hätte es sich auf dem Parkplatz zurück gestaut, durch den Ticketautomaten an der Ausfahrt. Resultat: großes Verkehrschaos.